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21.09.2026
Saisonrekorde, Premierentreffer und besondere Gäste
Die HSV-Frauen bleiben auch im dritten Heimspiel der Saison ungeschlagen. Nach den Unentschieden gegen Freiburg (1:1) und Leipzig (1:1) konnten die Rothosen am Sonntag den ersten Heimsieg einfahren – und das sehr souverän. Dank Toren von Nikola Karczewska (2x), Paulina Bartz, Camilla Linberg und Leni Eggert gewann die Cardoso-Elf souverän mit 5:1 gegen den 1. FC Nürnberg.
Es war ein Heimspiel ganz nach dem Geschmack der HSV-Familie. Nach den beiden 1:1-Unentschieden gegen Freiburg und Leipzig sollte im dritten Heimspiel der Saison endlich der erste Dreier her. Und passend zum Weltkindertag war im Volkspark jede Menge los: Über 850 lütte Rothosen machten den Sonntagnachmittag gemeinsam mit ihren Familien zum großen HSV-Familienfest. Und mittendrin: Die Gäste aus der Sesamstraße, die für jede Menge leuchtende Kinderaugen sorgten. Mit insgesamt 4.429 HSVerinnen und HSVern gab es zudem die bislang größte Kulisse der Saison.
Und die Fans mussten nicht lange auf den ersten Torschrei warten. Gerade einmal sieben Minuten waren gespielt, als Nikola Karczewska nach Vorarbeit von Carla Morich zur Stelle war. Die Polin nahm den Ball mit dem Rücken zum Tor an, drehte sich sehenswert um ihre Gegenspielerin und traf zum 1:0.
In der 27. Minute war es erneut Karczewska, deren Name durch das Stadion schallte. Diesmal hatte Magou Doucoure die 26-Jährige in Szene gesetzt. Karczewska hatte viel Platz und ließ sich nicht zweimal bitten: Mit links schob sie den Ball zum 2:0 ins Netz und schnürte damit ihren Doppelpack.
Die HSV-Frauen hatten nun richtig Lust am Offensivspiel entwickelt. Die Cardoso-Elf lief weiter an, kombinierte sich immer wieder gefährlich nach vorne und belohnte sich noch vor der Pause ein drittes Mal. Und die Rothosen blieben ihrem Rhythmus treu: Nach den Treffern in der 7. und 27. Spielminute war es in der 37. Minute passenderweise Paulina Bartz, die die Rückennummer 37 trägt, die auf 3:0 erhöhte. Auch Torhüterin Kinga Szemik konnte sich noch vor dem Seitenwechsel auszeichnen. Mit einer starken Doppelparade gegen Lara Meroni und Nastassja Lein hielt sie die Null fest.
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Dino Hermann sorgt für Jubel
Während sich die Mannschaft kurz erholte, blieb es auf dem Rasen spannend. Beim großen Maskottchen-Rennen traten Elmo und das Krümelmonster aus der Sesamstraße, Itzi von HSV-Partner AIDA und Dino Hermann gegeneinander an. Und wer den Volkspark kennt, ahnt es schon: Hausherr Dino Hermann ließ seinen flauschigen Herausforderern keine Chance und sicherte sich den Sieg.
Anmoderiert von Stadionsprecher Andre und Spieltagspraktikantin Johanna ging es anschließend in die zweiten 45 Minuten – und die Rothosen machten genau dort weiter, wo sie aufgehört hatten.
In der 62. Minute durfte wieder gejubelt werden: Camilla Linberg nahm Maß und setzte den Ball von der Strafraumkante platziert ins Netz zum 4:0.Nürnberg gelang zwar wenig später noch der Anschlusstreffer, doch die HSV-Frauen ließen sich den Sieg im Volkspark nicht mehr nehmen.
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Denn auch Cheftrainer Rodolfo Cardoso bewies ein goldenes Händchen bei den Wechseln. In der 77. Minute kam Leni Eggert für Torschützin Linberg ins Spiel. Nur sieben Minuten später schrieb die 18-Jährige ihre ganz persönliche HSV-Geschichte: Nach Vorarbeit der ebenfalls eingewechselten Jaqueline Dönges traf Eggert zum 5:1-Endstand – und erzielte damit ihr erstes Bundesliga-Tor.
Ein ganz besonderer Moment für die gebürtige Hamburgerin, der anschließend gebührend gefeiert wurde. Unter den Zuschauerinnen und Zuschauern befanden sich auch zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer von Komet Blankenese. Zum Weltkindertag hatte Eggert vor dem Heimspiel noch ihren Jugendverein in Blankenese besucht. Nun konnte ihr Heimatclub live miterleben, wie sie im Volkspark ihr erstes Bundesliga-Tor erzielte.
Auch Vize-Kapitänin Paulina Bartz kehrte vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg zu ihrem Jugendverein, dem Niendorfer TSV, zurück. Jonna Wrede besuchte derweil mit Altona 93 ebenfalls ihren Heimatverein und traf dort auf die nächste Generation junger Fußballerinnen.
Blick voraus: Union Berlin zu Gast im Volkspark
Durch den 5:1-Erfolg kletterten die Rothosen in der Tabelle auf Platz neun. Zwei Punkte dahinter folgt Union Berlin, die in rund einem Monat zum nächsten Heimspiel der HSV-Frauen im Volkspark zu Gast sein werden.
Die Hauptstädterinnen konnten am Sonntag ebenfalls ihren ersten Saisonsieg feiern und setzten sich mit 3:2 gegen den SC Freiburg durch. Das Duell im Volksparkstadion verspricht also neben einer tollen Kulisse zwischen den beiden zuschauerreichsten Vereinen der Vorsaison auch auf dem Rasen große Spannung. Jetzt schon Tickets sichern und die HSV-Frauen im Volksparkstadion erleben.
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