
Saison
28.07.26
Sander Tangvik’s back! „Ich wollte keine lange Pause haben“
Der Schlussmann ist nach seiner WM-Teilnahme zurück bei den Rothosen. In einer Medienrunde sprach er über seine Erfahrung vom Weltturnier und den Konkurrenzkampf im HSV-Tor.
Guess who’s back, back again? Sander Tangvik’s back! Am Dienstagvormittag (28. Juli) hat der Schlussmann wieder mit den Rothosen trainiert. Hinter dem 23-Jährigen liegt ein ereignisreicher Sommer, in dem er mit der norwegischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA Geschichte schrieb: Erstmals erreichten die Norweger das WM-Viertelfinale, in dem sie England erst nach Verlängerung unterlagen. Zwar kam Tangvik als Ersatzkeeper im Turnier nicht zum Einsatz, dennoch bezeichnete er in einer Medienrunde die Teilnahme als „außergewöhnliche Erfahrung“ für ihn und seine Nationalmannschaftskollegen. Im Detail sprach er über …
… seine WM-Teilnahme mit Norwegen: Ich habe nur gute Erinnerungen an die WM. Es war eine außergewöhnliche Erfahrung – nicht nur für mich, sondern fürs gesamte Team. Es war verrückt, in den USA zu sein und die Bilder von den Straßen in Norwegen und speziell in Oslo zu sehen. Dort waren zwei Monate Party. (lacht) Wir haben das ganze Land zusammengebracht. Bei unserer Rückkehr am Flughafen in Norwegen war alles überlaufen. Danach gab es die Busfahrt zum Königsschloss. Überall waren Menschen. Darüber hinaus hatten wir die Möglichkeit, den König zu treffen. Das war ein großer Moment für mich und die anderen. Natürlich hätte ich bei der WM gerne mein Länderspieldebüt gefeiert, aber es ist, wie es ist. Es war eine starke Konkurrenz, wir waren drei gute Keeper. Jeder hat gesehen, wie gut Orjan Nyland in den Spielen war.
… den viralen Ruder-Jubel: Es war eine lustige Sache und ist auf der ganzen Welt bekannt geworden. Meine Arme sind schlapp davon. (lacht) Jetzt bringe ich es den anderen am Rudergerät im Kraftraum bei.
… seine Rückkehr ins HSV-Training: Es ist sehr schön, wieder zurück zu sein. Ich habe mich sehr darauf gefreut. Ich wollte keine lange Pause haben, ich wollte wieder beim Team sein, loslegen und mich zeigen. Zwei Wochen Urlaub waren genug. Mental bin ich ausgeruht und mein Körper fühlt sich gut an.
… den Konkurrenzkampf im HSV-Tor: Ich bin überzeugt von mir und werde mein Bestes geben. Ich werde „Ferro“ bis ans Limit antreiben. Noch ist nichts entschieden. Die Vorbereitung läuft und jeder muss zeigen, wofür er gut ist. Ich werde tun, was ich kann, um mehr Minuten zu bekommen. Heute ist mein erster Tag. Wir werden sehen, was ist, wenn die Saison losgeht.
… die Rolle als Nummer 2: Es ist vermutlich die schwerste Rolle im Fußball, weil du nur wenig Spielzeit bekommst. Ich musste in der vergangenen Saison geduldig sein. Dann durfte ich im letzten Spiel ran und habe einen guten Job gemacht. Ich konnte den Fans, den Teamkollegen und den Trainern beweisen, dass ich auf dem höchsten Level abliefern kann. Das dürfte auch die Verantwortlichen bei der Nationalmannschaft davon überzeugt haben, dass ich in Form bin.
… seinen Austausch mit Merlin Polzin: Mit Merlin habe ich noch nicht allzu viel gesprochen. Heute Morgen gab es nur Frühstück. dann ging es mit dem Training weiter. Bestimmt werden wir noch miteinander sprechen – er dürfte sich dafür interessieren, warum wir mit Norwegen so gut waren und wie wir es geschafft haben.
