
31.08.2026
Starker Saisonabschluss in der Leichtathletik
Bei der Mehrkampf-DM in Hannover überzeugten die HSV-Athlet:innen mit drei vierten Plätzen, während Lucas Ansah-Peprah beim ISTAF in Berlin auf dem Podium ganz oben stand.

Mit neuer persönllicher Bestleistung holte sich Lasse Pixberg Rang vier.
Ein Wochenende mit Licht und Schatten erlebte die HSV-Leichtathletik bei den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften in Hannover. Gleich drei vierte Plätze standen am Ende zu Buche. Besonders stark präsentierte sich Lasse Pixberg im Zehnkampf der Männer. Mit 7.450 Punkten verbesserte er seine Bestleistung um rund 190 Punkte und absolvierte damit den besten Zehnkampf seiner Karriere. Fünf neue persönliche Bestleistungen unterstrichen seine starke Vorstellung. Vor der abschließenden 1.500-Meter-Entscheidung lag Pixberg noch auf Rang drei, schloss den Wettkampf am Ende aber mit gerade einmal acht Punkten Rückstand auf Platz vier ab.

Jakob gils lieferte einen starken Wettkampf und sicherte sich Platz vier.
Ebenfalls auf Rang vier landete Janina Lange im Siebenkampf der Frauen. Mit 5.799 Punkten kam sie bis auf 31 Zähler an ihre sechs Jahre alte Bestleistung heran und stellte dabei drei neue persönliche Bestleistungen auf. Noch größer war die Überraschung bei Jakob Gils: Der M14-Athlet war als 16. der Meldeliste angereist und kämpfte sich mit 4.951 Punkten auf Platz vier vor. Dabei stellte er in sechs seiner neun Disziplinen neue Bestleistungen auf. Für Emma Strauß reichte es mit 4.490 Punkten zu Rang zwölf im U23-Siebenkampf.
Weniger glücklich verlief der Wettkampf für Felix Doll und Jim-Felix Krone. Doll musste seinen Zehnkampf nach einem starken ersten Tag mit vier persönlichen Bestleistungen aufgrund einer Verletzung am Beuger beim Stabhochsprung abbrechen. Krone beendete seinen Wettkampf wegen Achillessehnenproblemen beim Weitsprung. „Das war ein sehr starkes Wochenende, das mit drei vierten Plätzen bei sechs angetretenen Athlet:innen leider ungekrönt geblieben ist. Trotzdem hat bei fast allen die Freude überwogen“, lautete das Fazit von Nils Lillie, Koordinator Leichtathletik Leistungssport.

Lucas Ansah-Peprah holte mit der Mixed-Staffel Gold in Berlin.
Erfolgreiches ISTAF für Ansah-Peprah
Beim ISTAF im Berliner Olympiastadion sorgte Lucas Ansah-Peprah für einen gelungenen Saisonabschluss. Über 100 Meter war der HSV-Sprinter in 10,23 Sekunden bester Deutscher und belegte Rang vier. Noch besser lief es anschließend mit der deutschen 4x100-Meter-Mixed-Staffel: Gemeinsam mit Marvin Schulte, Rebekka Haase und Gina Lückenkemper sprintete Ansah-Peprah in 40,99 Sekunden zum Sieg. Auch Para-Sprinter Nick Weihs war beim ISTAF am Start. Über 100 Meter lief er in 12,66 Sekunden auf den fünften Platz.
















