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03.11.2026
Von der Englischen in die kurze Woche
Der Hamburger SV startet in die Trainingswoche vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Ein Trio arbeitet individuell.
Es geht Schlag auf Schlag weiter für den Hamburger SV: Nach der Englischen Woche inklusive zweier Duelle mit Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal und zum Abschluss des vergangenen Bundesliga-Spieltags bleibt den Rothosen nicht viel Zeit zur nächsten Punktejagd. Denn schon am Freitag (6. Oktober) um 20.30 Uhr empfangen sie zum Auftakt des 9. Bundesliga-Spieltags den Tabellenletzten Borussia Mönchengladbach. Gegen die Fohlen wollen sich die Hamburger auch gegen die Niederlagenserie von drei Pflichtspielen stemmen.
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Beim Start in die neue Trainingswoche am heutigen Dienstagvormittag (3. November) standen zunächst 21 Spieler auf dem Rasen, darunter die drei Keeper Daniel Heuer Fernandes, Sander Tangvik und Fernando Dickes. Später kamen noch Nicolas Capaldo und Yussuf Poulsen hinzu, die abseits der Mannschaft individuell mit Reha-Coach Sebastian Capel trainierten. Während Capaldo die vergangenen drei Pflichtspiele mit Muskelproblemen verpasste, stand Poulsen für die beiden Duelle mit der SGE aufgrund von Hüftbeschwerden nicht zur Verfügung. Derweil arbeitete Sebastiaan Bornauw am Dienstag im Kraftraum. Den Belgier plagen seit seiner verletzungsbedingten Auswechslung im Pokalspiel Beschwerden im Kopf- und Kieferbereich.
„Bei ihnen müssen wir von Tag zu Tag schauen“, sagte HSV-Sportdirektor Claus Costa in einer Medienrunde nach dem Training über das Trio. Dazu ergänzte der 42-Jährige: „Wir können nicht beeinflussen, ob uns am Freitag wieder andere Spieler zur Verfügung stehen. Das ist die Realität. Es bringt uns also nichts, wenn wir darüber jammern. Die Trainer sind sehr erprobt darin, gute Lösungen zu finden – wenn ich nur an Miro Muheim denke, der im Mittelfeld spielt und gute Leistungen zeigt, oder als im vergangenen Jahr Nicolas Capaldo als Innenverteidiger neu entdeckt wurde.“
Weil bis zum Flutlicht-Freitag im Volksparkstadion lediglich noch zwei weitere Trainingseinheiten auf dem Plan stehen, ist die Zeit für die Rekonvaleszenten knapp bemessen. Darüber hinaus stehen Fabio Vieira, Bilal Nadir, Nicolai Remberg und Mario Vuskovic sicher auf der Ausfallliste. Für den Letztgenannten ist das Gladbach-Spiel die letzte Partie vor Ablauf seiner Dopingsperre am 15. November. Nichtsdestotrotz wollen sich die Rothosen von der Personallage nicht unterkriegen lassen – im Gegenteil. Ohnehin könnte der Ansporn nicht größer sein, wenn es sich um ein Spiel im eigenen Wohnzimmer handelt. Bei zwei Siegen und einer Niederlage ist die Bilanz der Rothosen in den Bundesliga-Heimspielen positiv. Und so soll es auch bleiben.
„Wir müssen hinten konsequenter sein, die einfachen Fehler vermeiden und vorn effektiver sein", sagte Sportdirektor Costa und führte weiter aus: „Das ist das Offensichtliche und hat nichts mit detaillierter Arbeit zu tun. Es kann jedoch nur über das tägliche Training und Routinen besser werden. Natürlich würde es helfen, wenn der Kern der Mannschaft daran gewöhnt ist. Es ist also nervig, dass derzeit mehrere Spieler ausfallen. Nichtsdestotrotz hatten wir mit dem vorhandenen Personal bereits sehr gute Phasen. Ich sehe uns weiterhin auf einem guten Weg, wenngleich dieser zurzeit beschwerlich ist.“
Allen Widrigkeiten zum Trotz richtet sich der Blick im Volkspark nur nach vorn. Es geht schließlich schnell weiter.
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