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07.11.2026
„Wir dürfen uns nicht aus der Bahn werfen lassen“
Nach der 0:2-Niederlage bei Bayer Leverkusen zeigten sich die Rothosen enttäuscht über das Ergebnis nach einer kämpferisch starken Leistung. Die Stimmen zum Spiel.
Pauline Machtens: Es ist eine bittere Niederlage, weil wir viel investiert und stark gekämpft haben. Wir hatten uns vorgenommen, defensiv stabiler zu stehen, und das haben wir über weite Teile auch geschafft. Wir haben nur wenige Chancen zugelassen. Trotzdem waren wir in den entscheidenden Situationen nicht nah genug am Gegner dran. Teilweise ist es uns auch nicht gelungen, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Dadurch haben wir zu viel Energie verschenkt.
Paulina Bartz: In der ersten Halbzeit haben wir kaum etwas zugelassen und hatten selbst die große Chance, in Führung zu gehen. Auch nach dem Gegentor in der zweiten Hälfte haben wir uns gut aufgerappelt, gut zusammengespielt und uns einige Chancen erspielt. Aber der Ball wollte einfach nicht über die Linie gehen. Wir können trotzdem auch heute wieder Positives mitnehmen, aber dafür gibt es wieder keine Punkte. Wir dürfen uns jetzt nicht aus der Bahn werfen lassen. Wir wissen, auf welchem Level wir spielen können. Das müssen wir auch nächste Woche abrufen und die Punkte in Hamburg halten. Wir müssen als Team zusammenstehen und dürfen auch nach einer Niederlage nicht auseinanderfallen.
Sylwia Matysik: Wir haben bis zum Ende gekämpft und alles gegeben, um noch einen Punkt zu holen. Leider hat es heute nicht gereicht. Wir haben alles auf dem Platz gelassen, aber mit dem Ergebnis sind wir natürlich nicht zufrieden. Nach meiner langen Verletzungspause war es schön, heute wieder hier in Leverkusen auf dem Platz zu stehen, wo auch mein letztes Spiel vor der Verletzung war. Ich möchte der Mannschaft helfen und freue mich sehr, dass ich heute mein Debüt für den HSV geben konnte.
Rodolfo Cardoso: Wir hätten uns heute einen Punkt verdient gehabt. Wir waren gut im Spiel, haben uns Torchancen erarbeitet und nach dem 0:1-Rückstand noch einmal Druck gemacht, um den Ausgleich zu erzielen. Am Ende haben der letzte zwingende Abschluss und der entscheidende Pass gefehlt. Zufrieden kann ich natürlich nicht sein, denn im Fußball zählt nun einmal das Ergebnis. Dennoch denke ich, dass wir spielerisch einen guten Eindruck hinterlassen haben. Daran müssen wir anknüpfen und weiterarbeiten.
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