
23.08.2026
„Wir freuen uns über den ersten Punkt der Saison"
Im ersten Pflichtspiel der Bundesliga-Saison 2026/27 erkämpften sich die Rothosen gegen den SC Freiburg ein 1:1-Untenschieden und fuhren den ersten Punkt der Saison ein. Alle Stimmen zum Spiel.
Kapitänin Annaleen Böhler: Wir freuen uns über den ersten Punkt der Saison, nehmen den Punkt mit und schauen auf nächste Woche. In den größten Teilen des Spiels konnten wir den Ball behaupten und unser Spiel auf den Platz bringen. Wir hatten gute Ballkontakte, leider hat es nach vorne manchmal gefehlt – das müssen wir besser machen und uns mehr Chancen herausarbeiten. Die Vorbereitung hat uns sehr geholfen, wir haben intensiv gearbeitet und einen Schritt nach vorne gemacht. Unser Teamzusammenhalt und die Intensität sind stärker geworden. Wir trauen uns mehr und wissen, was das Team kann. Jetzt wollen wir in jedem Spiel hundert Prozent geben und Punkte holen, ganz gleich, welcher Gegner auf uns wartet. Wir wollen uns im Vergleich zur letzten Saison verbessern. Jeder Punkt zählt, und dafür arbeiten wir.
Viktoria Schwalm: Ich fühle mich sehr gut und kann endlich einen Haken hinter mein Verletzungskapitel machen. Nach meiner Verletzung bei meinem letzten Spiel im Volksparkstadion war es für mich etwas ganz Besonderes, endlich wieder auf dem Platz zu stehen. Umso glücklicher bin ich, dass wir mit einem Punkt in die Saison gestartet sind. Die Fans haben uns wieder großartig unterstützt und nach vorne gepeitscht. Den Punkt nehmen wir mit, auch wenn heute mehr drin gewesen wäre. Vor dem Tor können wir noch ruhiger werden und den Kopf öfter hochnehmen, um unsere Mitspielerinnen besser zu sehen. Aber für das erste Pflichtspiel nach der langen Pause haben wir füreinander gekämpft und jede hat ihr Bestes gegeben.
Nikola Karczewska: Es war eine großartige Erfahrung. Ich bin sehr glücklich, dass ich in einem so wichtigen Spiel und in einem solchen Moment mein erstes Tor erzielen und der Mannschaft damit helfen konnte. Nach dem 0:1 war es schwierig, noch zum Ausgleich zu kommen, aber wir haben es geschafft. Ich freue mich, dass ich meinen Beitrag dazu leisten konnte. Die Atmosphäre im Stadion war unglaublich und die Fans haben uns fantastisch unterstützt. Vor dieser Kulisse zu treffen, war einfach großartig. Als Stürmer will ich Tore schießen, deshalb bin ich sehr glücklich, dass mir das heute gelungen ist und ich damit der Mannschaft helfen konnte.
Pauline Machtens: Von den Spielanteilen her hätten wir heute vielleicht sogar den Sieg verdient gehabt. Wir hatten einige Chancen, die wir vorne nicht konsequent zu Ende gespielt haben, aber auch Freiburg hatte noch die Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen. Von daher geht der Punkt am Ende in Ordnung. Am Anfang war bei uns ein bisschen Nervosität dabei. Für einige war es das erste Spiel hier bei uns im Stadion, vor dieser Kulisse, und gleichzeitig das erste Mal Bundesliga. Deshalb haben wir einen Moment gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Die Nervosität konnten wir dann aber ablegen.
Cheftrainer Rodolfo Cardoso: Zu Hause hätten wir uns vielleicht noch mehr gewünscht, aber ein Punkt gegen Freiburg ist gut für die Moral. Wir hatten einige gute Aktionen im Strafraum, bei denen uns im Abschluss aber die letzte Konsequenz gefehlt hat. Ich fand, dass wir heute insgesamt sehr stabil waren und auch in der zweiten Halbzeit nicht nachgelassen haben. Defensiv haben wir viele Situationen gut geklärt und dem Gegner aus dem Spiel heraus nicht allzu viele Möglichkeiten gegeben. Das Tor haben wir leider durch eine Standardsituation bekommen, aber ansonsten standen wir sehr gut. Für uns ist es wichtig, mit solchen Spielen Punkte zu holen. Unser Ziel ist es, uns jeden Tag weiterzuentwickeln und am Ende dazustehen als in der vergangenen Saison.
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