
Saison
28.07.26
Zurück in heimischen Gefilden: Zwei Neue und ein Rückkehrer im Volkspark
Die Rothosen sind nach ihrem Trainingslager im Ötztal wieder auf bekanntem Terrain unterwegs. Die Neuzugänge Patson Daka und Bilal Nadir trainierten zum ersten Mal in Hamburg. Sander Tangvik ist zurück.
Zurück in heimischen Gefilden: Die Rothosen sind nach ihrem siebentägigen Trainingslager im Ötztal und zwei freien Tagen wieder auf bekanntem Terrain unterwegs. Am Dienstagvormittag (28. Juli) betraten die HSV-Spieler vor den Augen Dutzender Fans den Trainingsplatz im Schatten des Volksparkstadions, wo am kommenden Sonnabend (1. August) das Volksparkfestival stattfindet und sowohl die Männer als auch die Frauen gegen den englischen Traditionsclub FC Everton testen. Tickets sind hier erhältlich.
Die Trainingskiebitze begrüßten zwei neue Gesichter sowie einen Rückkehrer in Hamburg. Torwart Sander Tangvik meldete sich nach seiner WM-Teilnahme mit der norwegischen Nationalmannschaft und seinem Urlaub für die erste Trainingseinheit mit dem HSV in der Sommervorbereitung zurück. Zum Start musste der 23-Jährige durch einen Spalier, seine Teamkollegen sorgten für die passende Akustik und begleiteten seinen Durchlauf mit „Ro!“-Rufen, die rund um die norwegische Nationalmannschaft während der Weltmeisterschaft weltweit bekannt wurden.

Während Tangvik sein Trainings-Comeback feierte, absolvierten die jüngst verpflichteten Patson Daka und Bilal Nadir ihre erste Einheit im Volkspark. Die beiden Neuzugänge stießen während des Trainingslagers im Ötztal zum Team und kamen beim 3:1-Testspielsieg gegen den 1. FC Heidenheim am vergangenen Sonnabend bereits mit der Raute auf der Brust zum Einsatz. Wenngleich das Duo längst angekommen zu sein scheint, gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Insgesamt 23 Feldspieler und fünf Torhüter standen am Dienstag auf dem Rasen. Davon arbeiteten Jean-Luc Dompe, Alexander Rössing-Lelesiit und Keeper Fernando Dickes individuell. Nebenan trainierte die U21.
Bei der Erwärmung kitzelte Athletiktrainer Jan Hasenkamp die Rothosen mit einer Challenge – gefragt war die Reaktionszeit im Zwei-gegen-zwei, der Verlierer musste runter auf den Boden und Liegestütze machen. Später im Rondo zeigte dann unter anderem Daka seine Qualitäten im Anlaufen und Nadir seine feine Technik. Anschließend ging es über in eine Passübung, in der sowohl der stärkere als auch der schwächere Fuß eingesetzt wurde. Mit einer Spielform auf acht kleine Tore und einem kleineren Feld wurde die Intensität erhöht. Nicht weniger dynamisch ging es mit einem Sechs-gegen-sechs auf vier kleine Tore und noch engerem Raum weiter. Das Trainerteam um Chefcoach Merlin Polzin feilte mit lautstarken Ansagen und Unterbrechungen an den Details. Zum Ende der mehr als einstündigen Einheit lieferte ein Abschlussspiel einen ersten Vorgeschmack auf das Volksparkfestival am Sonnabend mit dem Kräftemessen mit Everton.
