
09.09.2022
U21 reist zum Duell der Torjäger nach Hildesheim
Am 9. Spieltag wartet ein Tabellennachbar auf die jungen Rothosen. Die U21 gastiert am Sonntag (15 Uhr) beim VfV Hildesheim. Die Offensivreihen stehen dabei im Fokus.
Der Tabellenvierte empfängt den Sechsten – so die Konstellation vor der Partie im Hildesheimer Friedrich-Ebert-Stadion. Jonah Fabisch, Leon Sommer und Co. reisen am Sonntag Richtung Niedersachsen, rund 30 Kilometer südöstlich von Hannover geht es für die U21 gegen den VfV Hildesheim. Dort dürfte ein hartes Stück Arbeit auf die Mannschaft von Trainer Pit Reimers warten.
Der VfV hat vor dem Spieltag mit 15 Punkten einen Zähler mehr auf dem Konto als der HSV. Gerade zu Saisonbeginn sorgten die Domstädter mit starken Leistungen für Furore, starteten mit sechs ungeschlagenen Spielen (vier Siege, zwei Remis) und machten den Top-Teams wie Flensburg (3:1-Sieg) und Lübeck (0:0) das Leben schwer. Von höheren Gefilden möchte in Hildesheim deswegen aber niemand träumen. „Das sind Punkte für den Klassenerhalt“, erklärte VfV-Trainer Markus Unger nach dem gelungenen Auftakt.
Am vorletzten Spieltag musste sich der kommende HSV-Gegner dann erstmals in der laufenden Spielzeit beim 2:3 gegen Jeddeloh geschlagen geben. In der vergangenen Woche führten die Niedersachsen durch einen Doppelpack von Stürmer Hady El-Saleh lange mit 2:0 in Norderstedt. Am Ende stand ein 2:2 auf der Anzeigetafel.
Beleme und Göttel führen Torschützenliste an
Auch in Hildesheim dürfte die Spielstandsanzeige das ein oder andere Mal zum Einsatz kommen, zumindest mangelt es beiden Teams nicht an Offensivpotential: Beim VfV wirbelt Moritz Göttel an El-Salehs Seite. Der Angreifer traf in acht Spielen sieben Mal und ist damit einer der treffsichersten Stürmer der Liga. Insgesamt kommt das Duo El-Saleh/Göttel bislang auf zehn Tore, erzielte zwei Drittel aller Hildesheimer Tore.
Etwas anders gestaltet sich dies beim HSV. Neun verschiedene Spieler trugen sich in den ersten acht Saisonspielen in die interne Torschützenliste ein. Mit 20 Toren stellen die Hansestädter mit Jeddeloh hinter Drochtersen/Assel (21 Tore) die zweitgefährlichste Offensive der Liga. Auch bei den Rothosen ist Verlass auf ein Sturmduo: In der vordersten Front harmonieren Douada Beleme und Moses Otuali bereits seit vergangenem Jahr prächtig. Nachdem die beiden Stürmer in der letzten Saison für 15 Tore gesorgten hatten, machen Beleme (7) und Otuali (4) auch in der aktuellen Spielzeit mit dem Toreschießen weiter.
Für Unterhaltung dürfte also gesorgt sein. Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams endete im April mit einem 2:2. Das Hinspiel in Hamburg gewann die Reimers-Elf 1:0.
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