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21.10.2026
HSV-Frauen zu Gast im Hamburger Rathaus
Auf Einladung von Staatsrätin Stefanie von Berg erkundeten die Neuzugänge der Rothosen das Hamburger Wahrzeichen, erhielten spannende Einblicke hinter die Kulissen und stimmten sich auf besondere Weise auf den anstehenden Doppelpack gegen Union Berlin ein.
Der schönste Ort in Berlin ist für waschechte Hamburgerinnen und Hamburger – natürlich mit einem Augenzwinkern versehen – bekanntlich die Autobahn Richtung Hamburg. Doch was hat die Hansestadt eigentlich zu bieten – abgesehen natürlich vom Volksparkstadion? Für die Neuzugänge der HSV-Frauen ging es am gestrigen Dienstag (21. Oktober) auf Sightseeing-Tour in ihrer neuen Wahlheimat. Kurz vor dem anstehenden Doppelpack gegen den 1. FC Union Berlin tauschten die Rothosen den Trainingsplatz gegen Hamburgs politische Schaltzentrale: das Hamburger Rathaus.
Auf Einladung von Staatsrätin Stefanie von Berg (Bündnis 90/Die Grünen) erkundeten die HSVerinnen das von 1886 bis 1897 im Neorenaissance-Stil erbaute Gebäude und erhielten bei einer spannenden Führung exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Die Idee dazu war beim Neujahrsempfang des HSV entstanden, bei dem sich von Berg und die Spielerinnen erstmals begegnet waren. Nun wurde aus der ersten Begegnung ein gemeinsamer Rundgang durch das Hamburger Wahrzeichen.
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Erst Rathaus, dann Volkspark
Vom Kaisersaal über den Bürgermeistersaal bis hin zum Rathausbalkon führte der Weg der Gruppe. Nur der Schritt nach draußen blieb den Rothosen verwehrt. „Da steigt dann die Meisterfeier“, stellte Staatsrätin von Berg mit einem Schmunzeln in Aussicht – und lieferte damit noch einmal Ansporn für die kommenden Herausforderungen in der Frauen-Bundesliga. Zuletzt war der HSV bei der denkwürdigen Doppel-Aufstiegsfeier auf den Balkon des Rathauses eingeladen worden und hatte die Rückkehr in die Bundesliga mit rund 100.000 Fans in der Stadt gebührend gefeiert.
Bis zu einer möglichen Wiederholung einer solchen Feierlichkeit gab es im Inneren des Rathauses einiges zu entdecken: Prunkvolle Decken, eindrucksvolle Gemälde und die besondere Atmosphäre des Rathauses hinterließen bei den Fußballerinnen bleibenden Eindruck. „Es war eine sehr coole Erfahrung. Bisher kannte ich das Rathaus nur von außen. Nun auch hinter die Kulissen schauen zu können, war sehr besonders“, sagte HSV-Keeperin Jule Baum im Anschluss. Auch Verteidigerin Magou Doucoure nahm viele Eindrücke mit: „Ich finde es wichtig, mehr über die Geschichte unserer neuen Heimat zu erfahren. Es war sehr interessant.“
Hamburg besser kennenlernen, neue Eindrücke sammeln und ein Stück mehr in der neuen Heimat ankommen: Der Rathausbesuch bot den Rothosen eine willkommene Abwechslung zum Fußballalltag. Viel Zeit bleibt allerdings nicht, die Eindrücke sacken zu lassen. Denn nach dem Blick hinter die Kulissen der Hansestadt richtet sich der Fokus wieder auf das Geschehen auf dem Platz.
Dort wartet mit Union Berlin die nächste Herausforderung – und das gleich doppelt. Am Sonntag, 25. Oktober, um 17 Uhr treffen die beiden Traditionsclubs im Volksparkstadion zunächst in der Liga aufeinander. Nur sechs Tage später steht das nächste Duell an: Am Sonnabend, 31. Oktober (13 Uhr), geht es im DFB-Pokal um den Einzug ins Viertelfinale.
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Erst das Rathaus, dann der Volkspark: Die Rothosen haben Hamburg in dieser Woche von einer neuen Seite kennengelernt. Nun wollen sie vor heimischer Kulisse zeigen, warum der schönste Ort in Hamburg vielleicht doch der Volkspark bleibt.
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