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24.10.2026
„Kein gutes Spiel und ein frustrierender Tag“
Der HSV muss sich am 7. Bundesliga-Spieltag spät dem SC Paderborn geschlagen geben. Entsprechend frustriert und verärgert fallen die Stimmen nach dem Spiel aus.
Daniel Heuer Fernandes: Die Niederlage ist natürlich total ärgerlich, weil es sich gerade in der zweiten Hälfte herauskristallisiert hat, dass Paderborn immer gefährlicher wird. Wir haben die Ruhe, Klarheit und Struktur aus dem ersten Durchgang vermissen lassen. Dadurch ist ein wildes Spiel entstanden und gerade auswärts wünschen wir uns so eine Dynamik nicht. Der Gegner hatte mehr Aktionen zum Tor. So ein Gegentreffer passiert dann, aber unsere Gesamtleistung als Mannschaft war im zweiten Durchgang nicht gut genug.
Miro Muheim: Das ist ein sehr frustrierender Tag. Es war kein gutes Spiel. Wir waren das ganze Spiel über etwas zu passiv und mit dem Ball zu unsauber. Unser Plan war, auch mal ins hohe Pressing zu gehen, aber das ist uns zu selten gelungen. Zudem haben wir den Ball auch zu schnell verloren. In der ersten Hälfte haben wir es noch sehr gut verteidigt. Im zweiten Durchgang haben wir dann leider mehr zugelassen. Und dann wird es schwierig, so ein Spiel noch für sich zu entscheiden. Wir haben es heute nicht verdient, das Spiel zu gewinnen. Wir können dem Spiel jetzt nicht zu lange nachtrauern, sondern müssen es in drei Tagen besser machen.
Yussuf Poulsen: Es war insgesamt kein gutes Spiel von uns. Wir hatten durchaus viele Aktionen, in denen wir den Ball gewonnen, es dann aber nicht gut ausgespielt haben. In den Vorwochen haben wir aus diesen Situationen gut gekontert. Das wollten wir heute auch, aber unsere Kontakte, Pässe und Laufwege passten zu oft nicht. Dann wird es schwer, ein Bundesliga-Spiel zu gewinnen. Am Ende geht so ein Spiel normalerweise 0:0 aus und wir holen einen Auswärtspunkt, was okay gewesen wäre.
Merlin Polzin: Glückwunsch zum Sieg an den SC Paderborn. Es war kein gutes Spiel von uns. Nachdem wir in den vergangenen vier Wochen auf einem sehr hohen Energielevel waren, viel Intensität in den entscheidenden Momenten hatten und gute Leistungen gezeigt haben, war das heute nicht der Fall. Uns war bewusst, was uns heute hier erwartet: eine Mannschaft, die zu Recht aufgestiegen ist und es den Gegnern schwer macht. Es war vonnöten, klar zu bleiben, besonders beim Verteidigen. Das haben wir in der ersten Hälfte so gestaltet und waren im Spiel. In der zweiten Hälfte haben wir es dann nicht mehr gut gemacht, und dann wird es schwierig. Trotzdem musst du das Spiel mit 0:0 beenden und den Punkt mit nach Hause nehmen. Das haben wir nicht getan, und daran müssen wir arbeiten.
Ralf Kettemann: Es kam ein HSV mit ordentlich Selbstbewusstsein auf uns zu. Ich muss meinen Jungs ein Kompliment machen, dass der Gegner nicht viele Momente hatte. Und das gegen eine Mannschaft, die gut und tief verteidigt. Wir hatten viel Ballbesitz, sind aber nicht zu vielen Torchancen gekommen. Wir hatten Großes vor und brauchten fast den Dreier in diesem Spiel. Das kann dazu führen, dass man ungeduldig wird, es mehr erzwingen und etwas Spezielles machen will. Und das ist gefährlich, weil mehr Umschaltmomente und Chancen für den Gegner entstehen können. Das kam nicht zustande, sodass wir die Chance erhöht haben, zu null zu spielen. Uns war das nicht genug. Wir haben sehr offensiv gewechselt und auf den Moment gewartet. Zum Glück kam er dann noch.
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