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14.10.2026
Terem Moffi: T-Time in Hamburg
In Hoffenheim erzielte der 27-jährige Nigerianer sein erstes Tor für den HSV und in der Bundesliga. Bei einem kurzweiligen Besuch in der Barkasse sprach er vor HSV-Mitgliedern über diesen Moment und seine bewegte Karriere.
Terem Moffi brachte sich in Position, schraubte sich gefühlt drei Etagen in die Luft und köpfte den Ball mustergültig zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich ein. Tea-Time beim HSV! Oder eher: T-Time. Moffi, der liebevoll nur „T“ genannt wird, erzielte sein erstes Tor für den HSV und in der Bundesliga. Entschlossenheit und Durchschlagskraft waren zwei Schlagworte von Sportdirektor Claus Costa bei der Verpflichtung des Neuners. Das Tor in Hoffenheim vereinte beides. Auch wenn der Nigerianer sich selbst für den Treffer nicht allzu viele Lorbeeren einheimsen will. „Der Ball von Miro war so gut, dass ich eigentlich nicht mehr viel machen musste. Er hat einen überragenden linken Fuß“, sagte Moffi drei Tage später über seinen Premierentreffer mit der Raute auf der Brust.
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Die Nummer 9 war am Dienstagabend (13. Oktober) beim Talk des HSV Supporters Club zu Gast und sprach in der Barkasse vor rund 40 Mitgliedern über seiner Karriere, seinen Start in Hamburg sowie eben sein erstes Tor für den HSV. „Es war wirklich ein fantastisches Gefühl zu treffen. Ich habe nach dem Tor direkt mit meinem Vater telefoniert. Meine ganze Familie ist fußballverrückt“, so Moffi, der im Talk auch auf seinen Start beim HSV zurückblickte: „Meine Zeit in Hamburg war bisher wirklich nahezu perfekt. Die Fans und das Volksparkstadion sind fantastisch, aber auch das Team, der Staff und die Organisation im Verein sind top.“
Für den 1,85 Meter großen Angreifer ist Deutschland bereits das siebte Land in einer bewegten Karriere, in dem er auf Torejagd geht. Nach Anfängen in seinem Heimatland Nigeria, England, Litauen und Belgien reifte Moffi in der französischen Ligue 1 zum Goalgetter (54 Tore in 148 Ligaspielen) und Nationalspieler (23 Einsätze mit sechs Treffern). Die vergangene Rückrunde verbrachte „T“ leihweise in Porto und feierte dort mit der Meisterschaft seinen ersten Karrieretitel.
Nun schnürt der 27-Jährige für den HSV seine Fußballschuhe, wo er mit Jordan Torunarigha auf einen alten Bekannten traf: „Ich kenne Jordan noch aus der Nationalmannschaft (ein gemeinsames Spiel; d. Red.). Er ist ein ruhiger Typ und hat mir am Anfang alles gezeigt und mich herumgeführt. Das hat mir beim Start sehr geholfen“, erzählte Moffi, der an diesem Abend noch einige Autogramm- und Fotowünsche in der Barkasse erfüllte. Nach einer Stunde und vielen Lachern verabschiedete sich der Neuner unter Applaus von den Gästen. Wenn nicht nach seinem Treffer in Sinsheim, dann spätestens nach dem Besuch im Vereinsheim haben die HSV-Anhänger Moffi bereits in Herz geschlossen.
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