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14.10.2026
Fünf Fakten zum Heimspiel gegen den VfB Stuttgart
Die Trainer im Fokus, Duo zu Gast an alter Wirkungsstätte und HSV mit guter Quote bei Flanken – der Faktencheck zum 6. Bundesliga-Spieltag.
#1 Historische Bilanz
Mit dem VfB Stuttgart trifft der HSV auf einen seiner häufigsten Spielpartner in der Bundesliga. Ganze 106-mal hat es diese Begegnung in der höchsten deutschen Spielklasse bereits gegeben. Wettbewerbsübergreifend sind es bislang sogar 121 Partien. In der Bundesliga behalten die Rothosen mit 45:39 Siegen die Oberhand. Dazu gab es 22 Unentschieden. In der vergangenen Saison gewannen beide Teams jeweils ihr Heimspiel. Der 2:1-Sieg nach dem Tor von Fabio Vieira in der vierten Minute der Nachspielzeit avancierte zu einem Saisonhighlight aus HSV-Sicht. Die 0:4-Pleite im Rückspiel in Stuttgart hingegen nicht.
#2 Wiedersehen mit ehemaligen HSVern
Aufseiten der Stuttgarter kehren Josha Vagnoman und Ermedin Demirovic am Sonnabend in ihre Geburtsstadt und an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Vagnoman ging bei den Rothosen den Weg von der U11 bis ins Profiteam und lief zwischen 2018 und 2022 73-mal für die Herrenmannschaft auf. Dabei gelangen ihm fünf Tore und vier Vorlagen. Anschließend wechselte er zum VfB. Demirovic wurde zehn Jahre beim HSV ausgebildet, bevor er 2014 in die Jugend von RB Leipzig wechselte. Über Stationen in Spanien, Frankreich, der Schweiz, beim SC Freiburg und beim FC Augsburg landete er 2024 in Stuttgart. Vor dem vergangenen Duell im April dieses Jahre hatte die HSV.de-Redaktion mit Demirovic gesprochen. Unter anderem erzählte er von seinen Spielen als Balljunge im Volksparkstadion. Hier geht's zum Interview.
#3 Merlin Polzin beweist goldenes Händchen
HSV-Cheftrainer Merlin Polzin wechselte zuletzt in Hoffenheim (3:2) den Sieg ein. Die Joker Terem Moffi (83. Minute) und Miro Muheim (90.+4) drehten die Partie in Sinsheim spät und sorgten für drei Punkte für die Rothosen. Dadurch stehen jetzt drei HSV-Tore durch Einwechselspieler auf dem Konto, was der zweithöchste Wert im Ligavergleich ist. Nur der 1. FSV Mainz (4 Treffer) ist in dieser Hinsicht besser. Das erste HSV-Jokertor hatte Yussuf Poulsen beim 2:1-Sieg gegen den 1. FC Köln vier Minuten nach seiner Einwechslung zur zweiten Halbzeit erzielt. Beim VfB steht erst ein Jokertor zu Buche (Platz 12).
#4 Der dienstälteste Bundesliga-Trainer heißt Sebastian Hoeneß
Stuttgarts Sebastian Hoeneß ist seit dieser Saison der Bundesliga-Trainer mit der aktuell längsten Amtszeit. Der 44-Jährige löste nach dem Abstieg des 1. FC Heidenheim in die zweite Liga dessen Trainer Frank Schmidt (seit 2007 im Amt) ab. Hoeneß übernahm im April 2023 beim VfB und steht seit fast 1300 Tagen an der Seitenlinie. Zum Vergleich: Merlin Polzin stieg im November 2024 zum HSV-Cheftrainer auf und ist bald seit 700 Tagen im Amt.
#5 HSV mit guter Quote bei wenigsten Flanken
Die Rothosen sind das Team mit den wenigsten Flanken der Liga und trotzdem haben sie nach 24 Hereingaben aus dem Spiel zwei Tore erzielt. Das ist wiederum der drittbeste Wert. Terem Moffi verwertete zuletzt in Hoffenheim eine Flanke von Miro Muheim per Kopf. „Es war eine ganz wunderbare Hereingabe. Ich musste mich dann nur noch in Position bringen“, lobte der Torschütze die Vorarbeit. Das andere Tor kam von Yussuf Poulsen beim 2:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln. Albert Grönbaek hatte ihm assistiert. Derweil steht der VfB Stuttgart bei 48 geschlagenen Flanken (Platz 7), aus denen ein Treffer resultierte (Platz 6).
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