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12.09.2026
Leipzig im Blick: Das erwartet die Rothosen am 3. Spieltag
Der HSV ist am Sonntag zu Gast bei RB Leipzig. Der Vorbericht liefert alles Wichtige rund um die Partie.
Die Woche im Volkspark war ein Mix aus Aufarbeitung und Vorbereitung: Was ging bei der 0:5-Niederlage zu Hause gegen den 1. FSV Mainz 05 schief und wie kann es auswärts bei RB Leipzig am kommenden Sonntag (ab 15.15 Uhr live im HSVnetradio) besser laufen? „Ich erlebe eine Mannschaft, die sehr intensiv arbeitet, sich für den HSV begeistert und sehr kritisch mit sich selbst ist. Das gibt mir Zuversicht für die kommenden Aufgaben“, erklärte HSV-Cheftrainer Merlin Polzin in der Pressekonferenz vor der anstehenden Partie.
Die Rothosen sind zu Gast beim Champions-League-Teilnehmer aus der Messestadt, der unter einem neuen Trainer noch mit Startschwierigkeiten zu kämpfen hat. Was bei den Roten Bullen los ist, wie sich der HSV in der Vergangenheit in Leipzig geschlagen hat und welches Personal für das Auswärtsspiel zur Verfügung steht, liefert der Vorbericht.
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Das Personal
Die guten Nachrichten zuerst: Albert Sambi Lokonga ist seine Rückenbeschwerden los, aufgrund derer er gegen Mainz gefehlt hatte. Damit steht der Mittelfeldspieler wieder zur Verfügung. Zudem ist Innenverteidiger Warmed Omari nach überstandener Schulterverletzung erstmals in der Pflichtspielsaison 2026/27 eine Option für den Kader. „Er macht einen sehr frischen und dynamischen Eindruck. Er hat in jedem Fall die Chance, in den Kader zu rutschen und auch Spielzeit zu bekommen“, sagte Cheftrainer Polzin über den zwölffachen Nationalspieler der Komoren.
Derweil muss der Hamburger SV in Leipzig ohne Sebastiaan Bornauw auskommen. Der Innenverteidiger fällt mit muskulären Problemen aus. Zudem muss Kofi Amoako krankheitsbedingt pausieren. Alexander Rössing-Lelesiit macht weiter Fortschritte im Reha-Prozess, das anstehende Spiel kommt aber noch zu früh für ihn. Die Entscheidung über den Spieltagskader fällt am Sonnabend nach dem Abschlusstraining.
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Der Gegner
RB Leipzig beendete die zurückliegende Saison als Bundesliga-Dritter und qualifizierte sich damit zum achten Mal für die UEFA Champions League. Der Start in der Königsklasse am vergangenen Donnerstag ging mit einer 1:4-Pleite beim italienischen Vertreter Como 1907 nach hinten los. „Wir haben ordentlich einen auf den Deckel gekriegt. Die erste Halbzeit war gar nicht gut, die zweite Halbzeit einen Ticken besser. Aber alles in allem war das kein guter Auftritt von uns. Wir müssen daraus lernen und schleunigst was ändern“, sagte Kapitän David Raum nach dem Abpfiff.
Zuvor setzte es am vergangenen Sonnabend eine 1:3-Niederlage beim SV Werder Bremen. Damit stehen die Sachsen unter dem neuen Trainer Martin Demichelis bei zwei Niederlagen in vier Saisonspielen. In den anderen Partien gab es einen 3:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach und einen 6:0-Sieg bei Eintracht Trier in der 1. Runde des DFB-Pokals.
Der 45-jährige Demichelis löste zur neuen Saison Ole Werner auf der Trainerbank ab und ist ein bekanntes Gesicht in der Bundesliga. Zwischen 2003 und 2011 war der Argentinier als Verteidiger beim FC Bayern München aktiv. In dieser Zeit spielte er zehnmal gegen den HSV – fünfmal ging er als Sieger vom Platz, viermal die Rothosen. Einmal gab es ein Unentschieden. Nun kommt es mehr als 16 Jahre nach dem bislang letzten Aufeinandertreffen am Sonntag zum Wiedersehen.
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Das Stadionerlebnis
Mit einer Kapazität von 47.069 Plätzen ist die Red Bull Arena das neuntgrößte Stadion der Bundesliga. Mindestens 6.000 Fans aus Hamburg werden am Sonntag erwartet. Die Rothosen sind zum fünften Mal in ihrer Vereinsgeschichte zu Gast in Leipzig. Beim ersten Spiel im Februar 2017 holte der HSV zugleich seinen bislang einzigen Sieg. Kyriakos Papadopoulos, Walace und Aaron Hunt erzielten die Treffer zum viel umjubelten 3:0-Erfolg. Seither kamen ein Unentschieden und drei Niederlagen hinzu.
Am 7. Spieltag der vergangenen Bundesliga-Saison lief es unglücklich für die Rothosen, die zwar die bessere Mannschaft waren, am Ende aber mit 1:2 verloren. Der HSV hatte mehr Torschüsse (15:10) und Ballbesitz (53 %:47 %) sowie den höheren xG-Wert (1,53:1,06). „Die gemeinsame Leistung war sehr gut, es lag mehr an der Effizienz bei unseren Torchancen. Daran müssen wir anknüpfen“, sagte Yussuf Poulsen im Interview vor dem Wiedersehen mit seinem ehemaligen Club, bei dem er mit 425 Pflichtspielen Rekordspieler ist. „Wir wollen inhaltlich ein ganz anderes Gesicht zeigen als am vergangenen Sonntag“, gab Cheftrainer Polzin die Marschroute vor. Im Volkspark geht der Blick nur in eine Richtung: nach vorn.
Der Spieltag beim HSV
Das Bundesliga-Auswärtsspiel bei RB Leipzig wird live auf DAZN übertragen, darüber hinaus seien euch aber selbstverständlich auch die weiteren verschiedenen und vielfältigen HSV-Kanäle ans Herz gelegt, auf denen ihr die Partie ebenfalls live verfolgen könnt.
HSVnetradio – Mit viel Fachkompetenz, einer Prise Humor und natürlich blau-weiß-schwarzer Brille ist das HSVnetradio live vor Ort für euch dabei, begleitet für euch das Spielgeschehen und bringt euch die Partie nach Hause oder unterwegs auf euer Smartphone. Oder auch auf den Alexa-Sprachassistenten, denn der Stream ist auch über unseren HSV-Alexa-Stream abrufbar. Einfach „Alexa, öffne HSV“ bei den Amazon Sprachassistenten sagen und los geht's!
X – Hier bekommt ihr live alle Infos, ebenso wie auf Facebook und Instagram, wo es News, Spielstände und Fotos rund ums Spiel gibt.
HSVtv – Als Abonnent könnt ihr euch nach dem Abpfiff die Partie noch einmal als Re-Live anschauen und bekommt alle Stimmen zum Spiel.
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