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22.10.2026
#SCPHSV: Der Faktencheck zum Auswärtsspiel an der Pader
Über einen HSV mit Rückenwind, gefährliche Offensivduos und schussgewaltige Spieler auf beiden Seiten – der Faktencheck zum Auswärtsspiel beim SC Paderborn hält interessante Zahlen parat.
#1 Historische Bilanz
Der SC Paderborn und der Hamburger SV treffen zum 18. Mal in einem Pflichtspiel aufeinander. Die Gesamtbilanz spricht leicht für die Rothosen: acht Siege bei zwei Remis und sieben Niederlagen. Letztmals kam es in der Zweitliga-Saison 2024/25 zum direkten Vergleich, als sich die Rothosen mit 0:2 (0:1) geschlagen geben mussten. Ausgerechnet Filip Bilbija ärgerte seinen Ex-Club und traf früh zur 1:0-Führung, ehe Einwechselspieler Adriano Grimaldi in der 84. Minute auf 2:0 erhöhte. Funfact: Beim HSV stehen von den damals aktiven Profis einzig Daniel Heuer Fernandes, Miro Muheim und Otto Stange noch im aktuellen Kader. Beim SCP sind es noch acht Akteure, namentlich Markus Schubert, Felix Götze, Tjark Scheller, Marcel Hoffmeier, Raphael Obermair, Laurin Curda, Santiago Castaneda und Sven Michel.
#2 HSV mit Rückenwind
Nach dem missglückten Saisonstart mit 0 Punkten und 0:12 Toren nach drei Spieltagen meldete sich der HSV eindrucksvoll zurück und gewann drei Bundesliga-Spiele in Serie. Nur Bayer 04 Leverkusen verließ die Spieltage 4 bis 6 ebenfalls ohne Punktverlust. Vier Siege in Folge feierten die Rothosen zuletzt vor 17 Jahren, vom 2. bis 5. Spieltag der Saison 2009/10 unter Trainer Bruno Labbadia. Mit einem Erfolg in Paderborn hätte der HSV eine positive Bilanz, also mehr Siege als Niederlagen auf dem Konto. Das war in der Bundesliga letztmals zu Beginn der Spielzeit 2017/18 der Fall.
#3 Ein Duo sticht jeweils heraus
Bei Paderborn sorgt ein Duo für die Offensivakzente. So erzielten Steffen Tigges und Stefano Marino in Bremen jeweils ihr 2. Saisontor. Die beiden Stürmer waren damit für vier der fünf SCP-Tore verantwortlich. Ähnlich ist es beim Hamburger SV, bei dem Miro Muheim und Yussuf Poulsen ebenfalls je zweimal trafen. Auf ihr Konto gehen vier der sechs Saisontreffer der Rothosen. Mit Tigges und Marino als Top-Torschützen konnte man beim SCP halbwegs rechnen, hatten sie doch 2025/26 in der 2. Bundesliga immerhin jeweils sechs Treffer erzielt. Poulsen, der oft verletzt war, und Muheim, der wenig Abschlussglück hatte, kamen wiederum in der Vorsaison gemeinsam auf einen Saisontreffer, den der Däne markierte.
#4 Marino und Muheim packten den 117-km/h-Hammer aus
Der HSV und der SCP profitierten am letzten Spieltag von ihren schussgewaltigen Spielern: Miro Muheim und Stefano Marino trafen jeweils mit einer eindrucksvollen Schussgeschwindigkeit von 117 km/h. Der HSV-Schweizer erzielte damit nicht nur zum zweiten Mal in Serie den Siegtreffer, sondern zeichnete auch für beide bisherigen Weitschusstore der Hamburger in dieser Saison verantwortlich. Zwei Tore in zwei aufeinanderfolgenden Spielen hatte Muheim letztmals im März 2024 in der 2. Bundesliga erzielt. Dreimal nacheinander war er noch nie erfolgreich.
#5 Wiedersehen auf beiden Seiten
Rayan Philippe ist für diese Saison vom HSV an den SCP ausgeliehen. Mit der Raute auf der Brust kam der Franzose in der Vorsaison auf fünf Tore in 28 Bundesliga-Spielen. Philippe, der am Freitag 26 Jahre alt wird, stand beim SCP am 2. Spieltag beim 0:1 gegen Freiburg in der Startelf und war danach stets Joker. Auch für Paderborns Co-Trainer Pit Reimers, der 17 Jahre im HSV-Nachwuchs aktiv war, ist es ein besonderes Wiedersehen mit dem HSV. Für HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes ist es wiederum eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Er spielte 2015/16 für Paderborn und kam für den SCP zu seinen ersten 13 Zweitliga-Spielen.
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