Zum Inhalt springen

Oschi, Vasi und Fiete - die drei Dubai-Debütanten

Trainingslager

09.01.17

Oschi, Vasi und Fiete - die drei Dubai-Debütanten

Mit Oliver Oschkenat, Vasilije Janjicic und Jann-Fiete Arp hat Markus Gisdol drei Nachwuchstalente mit nach Dubai genommen, die zum ersten Mal im Profi-Trainingslager dabei sind. HSV.de stellt die Youngster vor.

Der HSV setzt weiter auf die Jugend. Neben den fast schon etablierten Nachwuchstalenten Finn Porath (19), Jonas Behounek (18) oder auch Ashton Götz (23) hat Trainer Markus Gisdol mit Oliver Oschkenat, Vasilije Janjicic und Jann-Fiete Arp drei weitere Youngster mit ins Trainingslager genommen, die in Dubai ihre Premiere in der Vorbereitung der Profis feiern. HSV.de stellt die drei kurz vor.

Oliver Oschkenat, 23 Jahre, Innenverteidiger.
Oliver Oschkenat

Oliver Oschkenat, 23 Jahre, Innenverteidiger

Der Berliner Jung wechselte im Sommer 2015 von der Spree an die Elbe. In der Hauptstadt gehörte er bereits ein Jahr lang zum Profikader des Zweitligisten Union Berlin, wo er zuvor insgesamt elf Jahre lang (!) die Jugendmannschaften durchlief. Der 1,92 Meter große Innenverteidiger absolvierte in den vergangenen zwei Spielzeiten 37 Partien für die U21 der Rothosen und erzielte dabei zwei Tore. Schon im vergangenen Sommer durfte er im Trainingslager in Harsewinkel kurz bei den Profis reinschnuppern und wird seitdem regelmäßig zu den Einheiten der Bundesligamannschaft berufen. „Dubai ist natürlich ein Höhepunkt. Denn dieses Mal fühle ich mich auch wirklich als Teil der Mannschaft“, so der 23-Jährige, der aus einer absoluten Leistungssportfamilie entstammt. Sein Vater Andreas und seine Mutter Cornelia gehörten in den Achtzigern zur Leichtathletik-Weltspitze des damaligen DDR-Verbandes und nahmen an vielen internationalen Wettkämpfen teil. Nun strebt Oschkenat Junior den Durchbruch im Leistungssport an. Den Anfang machen die Tage im Dubai.

Vasilije Janjicic, 18 Jahre, Mittelfeldspieler.
Vasilije Janjicic

Vasilije Janjicic, 18 Jahre, Mittelfeldspieler

Der 18-jährige defensive Mittelfeldspieler trägt noch gar nicht so lange das Trikot mit der Raute und hat dennoch schon einen erstaunlich schnellen Weg hinter sich. Anfang September kam der Schweizer Junioren Nationalspieler vom FC Zürich nach Hamburg, damals noch als 17-Jähriger. In der U21 von Trainer Dirk Kunert nahm er durch seine kämpferische und zugleich technisch versierte Spielweise schnell eine tragende Rolle ein (12 Einsätze, 2 Tore). Im November zog ihn Markus Gisdol dann schon regelmäßig zu den Profis hoch. Nun folgte als Belohnung für die Leistungen die Berufung ins Trainingslager. „Es ging alles ganz schön schnell, doch auch hier möchte ich natürlich zeigen, was ich kann und mich möglichst gut präsentieren“, sagt Janjicic, der neben der Schweizer Staatsbürgerschaft auch serbische Wurzeln hat und sich deshalb unter anderem schon prächtig mit Filip Kostic austauscht. In Zukunft könnte das auch auf dem Feld immer öfter vorkommen.

Jann-Fiete Arp, 17 Jahre, Stürmer.
Jann-Fiete Arp

Jann-Fiete Arp, 17 Jahre, Stürmer

Zum Einstand gab es gleich mal eine Torte. In der Nacht der Anreise flog der jüngste des HSV-Trosses, Fiete Arp, nicht nur mit dem Team ins Profi-Trainingslager, sondern auch in seinen 17. Geburtstag. Zur Begrüßung spendierte das Meydan Hotel eine Geburtstagstorte mit einer Fontaine. Wie eine Rakete legte Arp in dieser Saison in der B-Junioren-Bundesliga los. In den 16 Spielen erzielte er satte 23 Tore. Und auch bei der U17-Nationalmannschaft zeigte der 1,87 Meter große Stürmer seine Treffsicherheit. In vier Partien mit dem Adler auf der Brust traf er auch hier gleich drei Mal. Nun möchte Arp, der 2010 vom SV Wahlstedt (Kreis Segeberg) zu den Rothosen wechselte, auch im Herrenbereich seine Qualitäten unter Beweis stellen. „Hier sind meine Gegenspieler plötzlich 30 Jahre alt“, sagt er anerkennend. „Es ist eine große Ehre für mich, dabei sein zu dürfen.“ Auf dem Platz ist die Nervosität aber schnell verflogen. Neben dem täglichen Training bastelt Arp, der zurzeit im Internat des HSV wohnt, an seinem Abitur auf dem Gymnasium Heidberg. In Dubai arbeitet er an der Chance, sich weiter in den Fokus von Markus Gisdol zu spielen.