
Nachwuchs
02.03.26
HSV und BVB liefern sich intensives Duell
In der Hauptrunde der Liga A der DFB-Nachwuchsliga empfing die U17 des Hamburger SV Borussia Dortmund auf dem Kunstrasenplatz am Campus. Nach einem leidenschaftlichen Auftritt mussten sich die Rothosen knapp mit 2:3 (1:1) geschlagen geben.
Da war richtig Feuer drin: Am Sonntagmittag (1. März) lieferten sich die U17-Mannschaften des Hamburger SV und Borussia Dortmund in der Hauptrunde der Liga der DFB-Nachwuchsliga ein rassiges Duell. Dabei gab es in der Schlussphase drei Platzverweise, zwei für die Gäste, einen für die Hausherren. Fußball wurde aber auch gespielt – und das mit offenem Visier nach vorne.

Zunächst brachte Junioren-Nationalspieler Jannes von Diczelski die Gastgeber früh verdient in Führung (10.), ehe die Rothosen gute Chance liegenließen, um die Führung auszuprobieren. So stand auch einmal das Aluminium im Weg. Wie so oft im Fußball wurde das Auslassen der eigenen Möglichkeiten mit einem Gegentreffer bestraft. Christos Kostoglou traf in der 39. Minute zum 1:1-Pausenstand. In der zweiten Hälfte erhöhte der BVB den Druck und das Spieltempo. Teils eingeschnürt in der eigenen Hälfte fehlte des den Hamburgern an der nötigen Entlastung. Ein Eigentor von Paul Johansons (49.) und Hamzath Mohamadou (67.) drehten die Partie zugunsten einer 3:1-Führung für die Dortmunder. In der besagten intensiven Schlussphase, in der drei Spieler vorzeitig das Feld verlassen mussten, verkürzten die Hausherren tief in der Nachspielzeit durch Thierry Sedlatschek auf 2:3 (90.+8). Beinahe wäre den Hamburgern noch der Last-Minute-Ausgleich gelungen, doch BVB-Keeper Bennet Birtner kratzte einen Kopfball aus dem linken Eck. Danach war Schluss.
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Diese Partie unterstrich die Attraktivität der überregionalen Duelle, die durch die Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga ermöglicht werden. „Punktspiele gegen Dortmund oder gegen Leipzig zu haben, ist was Besonderes für unsere Jungs. Das macht schon Spaß. Diese Spiele haben schon eine hohe Bedeutung, darauf freuen sich die Jungs. Das ist eine coole Geschichte“, fand Reddersen lobende Worte für den Wettbewerb, um anschließend die vorangegangen knapp 100 Minuten zu resümieren: „In der ersten Halbzeit hatten wir die besseren Chancen, da müssen wir zur Pause führen. Es war ärgerlich, dass wir aus dem Nichts den Ausgleich bekommen haben. In der zweiten Hälfte hat Dortmund vor allem in der ersten halben Stunde richtig gut gespielt. In der Phase haben wir es nicht geschafft, die Räume zu schließen. So ist der BVB verdient in Führung gegangen. In einer hitzigen Schlussphase mit vielen Emotionen ist uns noch der Anschlusstreffer gelungen. Danach haben wir sogar noch zwei gute Chancen auf den Ausgleich. In der Gesamtbetrachtung wäre ein Unentschieden gerecht gewesen. Das war ein tolles Spiel, beide Mannschaften waren am Limit und nach Abpfiff auch echt kaputt.“
