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Verein

16.01.26

HSV-Frauen mit torreichem Testspielsieg

Die Hamburgerinnen setzten sich am heutigen Freitag nach Toren von Lotta Wrede (2), Paulina Bartz und Melanie Brunnthaler mit 4:3 gegen den Liga-Konkurrenten Union Berlin durch.

Im ersten und einzigen Testspiel der Wintervorbereitung, das in dreimal 40 Minuten unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen wurde, gab Lea Paulick ihr Debüt im HSV-Trikot, auch Paulina Bartz sammelte ihre ersten Minuten nach ihrer Rückkehr an die Elbe.

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, in der die Gäste nach einer Viertelstunde durch Sophie Weidauer in Führung gingen. Union hatte in dieser Phase mehr vom Spiel, doch nur vier Minuten später kam der HSV zum Ausgleich: Lotta Wrede verwandelte einen Abpraller per Volleyabnahme zum 1:1. Und es ging munter so weiter: In der 25. Minute traf Dino Orschmann zur erneuten Führung für die Unionerinnen, ehe Wrede elf Zeigerumdrehungen später erneut erfolgreich war: Die 17-Jährige schlenzte den Ball vom rechten Strafraumeck sehenswert in die lange Ecke zum 2:2.

Zu Beginn des zweiten Drittels dauerte es erneut nur wenige Minuten zu den nächsten Toren: Orschmanns 3:2 aus kurzer Distanz konterte Bartz per Abstauber, nachdem Svea Stoldt zuvor nur den Pfosten getroffen hatte. Nach einigen Wechseln auf beiden Seiten beruhigte sich dann das Geschehen, das sich nun vermehrt im Mittelfeld abspielte.

Auch das dritte Drittel begann zunächst entschleunigter, dann gingen die Rothosen plötzlich in Führung: Nach einem Missverständnis in der Berliner Abwehr musste Melanie Brunnthaler nur noch zum 4:3 einschieben. Kurz darauf wurde es erneut gefährlich für die Gäste: Stoldt zog ihren Freistoß rund 20 Meter vor dem Tor jedoch knapp vorbei. Auch die Berlinerinnen suchten weiter das Spiel nach vorne, zu weiteren Gelegenheiten kam es aber auf beiden Seiten nicht.

„Das war ein sehr guter Auftritt von uns. Wir haben viele Dinge auf dem Platz gezeigt, die wir uns vorgenommen haben“, resümierte HSV-Trainerin Liese Brancao. „Diese Energie wollen wir mitnehmen in die kommenden Wochen.“