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Hoffnung auf Montag, Überzeugung für Sonnabend

Nachbericht

15.04.18

Hoffnung auf Montag, Überzeugung für Sonnabend

Trotz der Niederlage in Hoffenheim glaubt HSV-Trainer Christian Titz weiter fest an den Klassenerhalt, für den ein wenig Unterstützung im Montagsspiel der Bundesliga sehr hilfreich wäre.

Christian Titz war etwas verschnupft, als er am Sonntagvormittag vor die Presse trat. Dies lag jedoch eher an einer kleinen Erkältung als an dem Spiel seiner Mannschaft in Hoffenheim, in dem der Trainer „auch viel Gutes gesehen“ hatte. Auch wenn es am Ende nicht reichte, um zu punkten, so dass nun unweigerlich der Blick auf den Montagabend gerichtet werden muss, wenn Mainz 05 gegen den SC Freiburg antritt. „Natürlich hoffen wir darauf, dass es auch den Mainzern nicht gelingt, ihr Spiel zu gewinnen“, so Titz.

Die Mannschaft wurde nach Spielende von den mehr als 3.000 mitgereisten HSV-Fans mit Anfeuerungen und Applaus verabschiedet - und gab den Beifall als Dank für die großartige Unterstützung zurück. Der Zusammenhalt stimmt!
Die Mannschaft wurde von den mehr als 3.000 mitgereisten HSV-Fans mit Anfeuerungen und Applaus verabschiedet - und gab den Beifall als Dank für die großartige Unterstützung zurück. Der Zusammenhalt stimmt!

Den Glauben an den Klassenerhalt hat der Trainer trotz des Rückschlags in Hoffenheim so oder so nicht aufgegeben, denn: „Wir haben gegen einen ganz starken Gegner verloren, das muss man auch mal anerkennen. Und trotzdem haben wir es auch in diesem Spiel geschafft, zu unseren Chancen zu kommen. Nur fehlte uns dann die nötige Präsenz im Strafraum und es kam auch in der einen oder anderen Situation ein bisschen Pech hinzu, weshalb wir es nicht geschafft haben, dem Spiel doch nochmal eine andere Wendung zu geben.“ Seine Mannschaft hatte es speziell in der ersten Halbzeit trotz des großen Willens nicht geschafft, den erhofften Zugriff auf die Partie und den Gegner zu bekommen.

„Wir sind an unserem eigenen Zweikampfverhalten gescheitert“, sagte Titz. Dies wollte er jedoch keineswegs als fehlendes Engagement verstanden wissen, vielmehr habe sich das Team nicht geschickt genug angestellt gegen die hochveranlagten und extrem schnellen Hoffenheimer Offensivspieler. Dennoch: Die Reaktion, die sein Team speziell in der zweiten Halbzeit zeigte, gefiel dem Coach. Und auch die mitgereisten Fans honorierten den Auftritt ihrer Spieler nach Spielende mit Applaus und Anfeuerungen. „Das hat den Jungs gutgetan, auch wenn sie natürlich enttäuscht und niedergeschlagen waren“, sagte Titz, der sogleich den Fokus auf das nächste Wochenende richtete. Dann geht es am Sonnabend im Volksparkstadion gegen den SC Freiburg. Mit einem Heimsieg könne die Tabellensituation schon wieder ganz anders aussehen, betont der Trainer, der sich die Partie am Montagabend deshalb besonders interessiert anschauen wird. Zum einen in der Hoffnung, dass Mainz nicht mit einem Sieg enteilt, zum anderen mit sachlichem Blick auf die Spielweise der Freiburger, um bestmöglich gewappnet in den 31. Spieltag zu gehen. „Ab Dienstag werden wir unsere Mannschaft mit ganz klaren Vorgaben bezüglich unserer Spielidee auf das Freiburg-Spiel vorbereiten und dann einen neuen Anlauf nehmen. Denn eines ist klar: Wir haben ein Team, das sich nicht aufgibt, wir sind fest überzeugt von uns und glauben an unsere Stärke.“ Und ein aus HSV-Sicht gutes Ergebnis am Montagabend könnte hierbei noch einmal zusätzliche Kräfte freisetzen.