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HSV-Frauen

15.03.26

„Wir haben bis zum Schluss gekämpft"

Früher Rückstand, der Ausgleich durch Paulina Bartz und ein langer Abnutzungskampf in Unterzahl – nach dem 1:1 in Jena ziehen die Rothosen ein gemischtes Fazit. Die Stimmen zum Spiel.

Paulina Bartz: „Natürlich freue ich mich über mein erstes Tor, über drei Punkte hätte ich mich aber noch mehr gefreut. Nach dem Spielverlauf und der langen Unterzahl ist es für uns dennoch ein gewonnener Punkt. Trotz des frühen Gegentors sind wir in der ersten Halbzeit gut ins Spiel gekommen und waren dann auch das bessere Team. In dieser Phase hätten wir unsere Chancen besser nutzen müssen. Wir haben bis zum Schluss gekämpft und hätten vielleicht sogar noch ein Tor erzielen können. Diese Mentalität und den Biss müssen wir in die nächsten Spiele mitnehmen. Dass wieder so viele Fans dabei waren, pusht uns natürlich – das ist ein super Rückhalt.“

Svea Stoldt: „Es war das erwartet schwere Spiel, insbesondere nach der roten Karte. Wir mussten dann umstellen, haben es defensiv aber, wie ich finde, gut gelöst. Wir haben eine kämpferisch starke Leistung gezeigt und alles reingeworfen. Nach dem sehr frühen Gegentor war es erstmal schwierig, sich zu sammeln, aber spätestens mit dem 1:1 waren wir gut im Spiel. Am Ende war es dann ein dreckiges Spiel. In den letzten Wochen sind wir noch enger zusammengewachsen und haben uns gut entwickelt. Daran wollen wir in den kommenden Spielen anknüpfen.“

Cheftrainerin Liese Brancao: „Wir hatten uns natürlich etwas anderes vorgenommen und wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Nach dem Spielverlauf und dem Platzverweis müssen wir aber froh sein, den Punkt mitzunehmen. Unsere gute Phase nach dem Ausgleich haben wir leider nicht genutzt, um selbst in Führung zu gehen. Dann starten wir mit dem Platzverweis sehr unglücklich in die zweite Halbzeit. Danach ist es gegen einen Gegner wie Jena natürlich schwierig, trotzdem haben wir eine super Mentalität gezeigt. Der frühe Rückstand war unangenehm, aber auch da sind wir cool geblieben. In der Nachspielzeit haben wir noch einmal eine Topchance, die wir leider nicht nutzen. Den Punkt nehmen wir am Ende gerne mit. Ich bin sehr stolz auf das Team, weil sie in den wichtigen Momenten mental da waren.“