
Stimmen zum Spiel
09.05.26
„Wir werden die Energie unserer Fans nächste Woche brauchen"
Durch die Last-Minute-Niederlage gegen den 1. FC Köln haben die HSV-Frauen den vorzeitigen Klassenerhalt verpasst. Am letzten Spieltag haben die Rothosen es dennoch weiterhin selbst in der Hand, die Klasse zu halten. Mit den Fans im Rücken soll dann das große Saisonziel im Volksparkstadion erreicht werden. Die Stimmen zur Partie in Köln.
Rodolfo Cardoso: „Das Spiel war ein bisschen verrückt. In der ersten Halbzeit haben wir überhaupt keinen Zugriff auf die Partie bekommen, man hat die Nervosität deutlich gespürt. Nach der Pause haben wir ein paar Anpassungen vorgenommen und waren deutlich besser im Spiel. Trotzdem hatte Köln am Ende die klareren Chancen. Lea Paulick hat uns mit einer überragenden Leistung im Spiel gehalten. Kurz vor Schluss gelingt uns dann noch das 1:1. Insgesamt waren wir defensiv über die gesamte Spielzeit nicht konsequent genug, deshalb fahren wir jetzt mit leeren Händen zurück nach Hamburg. Die Enttäuschung ist natürlich riesig, weil wir mit dem Punkt schon alles hätten klarmachen können. Aber manchmal läuft Fußball genau so, da müssen wir jetzt durch. In der kommenden Woche wird es vor allem darum gehen, den Kopf freizubekommen. Unsere Fans sind überall da. Egal, wo wir spielen, sie unterstützen uns unglaublich — und das war heute nicht anders. Genau diese Energie und Unterstützung werden wir auch nächste Woche gegen Bayern brauchen.“
Pauline Machtens: „Die Enttäuschung direkt nach dem Spiel ist natürlich riesig. Wir wollten heute alles klarmachen, damit wir nächste Woche nicht noch auf andere Plätze schauen müssen. Wir waren ganz nah dran. Dass es am Ende trotzdem so ausgeht, ist extrem bitter. Trotzdem muss man ehrlich sagen: Wenn man sich die Chancen anschaut, geht der Sieg für Köln insgesamt in Ordnung. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir es nicht geschafft, die Intensität auf den Platz zu bringen, die wir uns vorgenommen hatten. Gegen Bayern wollen wir nicht ängstlich auftreten. Uns ist bewusst, wie schwer die Aufgabe wird, trotzdem wollen wir unsere Aktionen im Spiel haben, mutig bleiben und mit Überzeugung auftreten.“
