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HSV II

04.12.19

0:0 - U21 trennt sich torlos von Lüneburg

Kein Sieger im Nachholspiel: In einer ereignisarmen Partie kommt die U21 an der Wolfgang-Meyer-Sportanlage nicht über ein torloses Remis hinaus.

Die U21 des Hamburger SV hat im Heimspiel am Mittwochabend gegen den Lüneburger SK 0:0 gespielt. Im Nachholspiel des 17. Regionalliga-Spieltages egalisierten sich die Teams über weite Strecken, erst in der Schlussphase wurde des hüben wie drüben hektischer. Der Reihe nach: Beide Mannschaften starteten verhalten in die Partie, die von Anfang November auf den heutigen Tag und zudem vom Lüneburger Heimspielort in Neetze an die Hagenbeckstraße verlegt worden war. Nach den jüngsten Negativerlebnissen waren sowohl die Rothosen als auch die Gäste darum bemüht, möglichst wenig Fehler zu begehen und taktisch gut geordnet zu stehen. Die U21 suchte zwar mit Bällen ins Zentrum immer wieder Julian Ulbricht in der Spitze, zu oft aber fanden diese Zuspiele nicht das Ziel und Lüneburg konnte die Angriffe der Rothosen im Keim ersticken. Da auch der LSK seinerseits kaum offensive Wucht entwickeln konnte, blieben spielerische Klasse und Torraumszenen auf der Strecke. 

So dauerte es bis zur Mitte der zweiten Halbzeit, ehe die Partie leicht an Fahrt aufnahm: Die Hamburger präsentierten sich etwas kombinationsfreudiger und verzeichneten durch Moritz Kwartengs Freistoß (66.) sowie Maximilian Geißens Abschluss aus kurzer Distanz (69.) ihre ersten und besten Torannäherungen der Partie. Da die Rothosen fortan früher angriffen und insgesamt etwas höher standen, ergaben sich auf der Gegenseite gute Chancen zum Konter, die die Gäste jedoch ebenfalls nicht nutzen konnten. Lediglich in der Nachspielzeit der Partie kam noch einmal Unruhe auf, die nach Tätlichkeit in der Roten Karte gegen den Lüneburger Stefan Wolk mündete (90.+2), am Spielausgang aber nichts mehr änderte. Durch die Punkteteilung verpasst es die U21, zum Mittelfeld der Tabelle aufzuschließen und bleibt mit nunmehr 22 Zählern auf Tabellenplatz 12 der Regionalliga Nord stehen.

"In dieser Liga wird Fußball von vielen Teams in erster Linie gekämpft. Das muss meine junge Mannschaft verstehen. Heute hat uns in der ersten Halbzeit der Kampf gefehlt, nach dem Seitenwechsel aber absolut nicht. Da haben sich die Jungs in jeden Zweikampf geworfen", hat Hannes Drews zwei verschieden geartete Hälften gesehen. "Ab Mitte der zweiten Halbzeit haben wir es zudem geschafft, uns Torraumszenen zu erspielen. Da müssen wir insgesamt gefährlicher, zielstrebiger werden."

Das Spiel im Stenogramm:

U21: Mickel – Schneider, Ambrosius, Papadopoulos, Pinckert  (86. Knost) – Haut (C), Geißen (80. Mohssen)– Heil, Kwarteng (89. Limani), Fagerström, Ulbricht

Lüneburger SK: Springer - Correia, Pauer, Wolk, Seidel (83. Mboob), Kunze, Deters (90.+1 Augustinovic), Istefo, Stech (56. Gerlach), Pägelow (C), Düzel

Tore: Fehlanzeige

Gelbe Karten: Pinckert (55.) / Istefo (66.), Correia (72.)

Rote Karten: - / Wolk (90.+2) 

Zuschauer*innen: 150