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U21

06.10.17

„Das wird kein Selbstläuer“

U21 trifft an der Wolfgang-Meyer-Sportanlage um 13 Uhr auf den TSV Havelse – Törles Knöll ist wieder dabei

320 000 Zuschauer im Schnitt haben am vergangenen Montag die Partie der U21 gegen Hannover 96 II vor ihren Endgeräten bei Sport1 verfolgt. An diesem Sonnabend dürfte die Aufmerksamkeit für das Match an der Wolfgang-Meyer-Sportanlage gegen den TSV Havelse (13 Uhr) zwar geringer ausfallen, weniger wichtig ist die Begegnung für die zweite Mannschaft des HSV aber nicht. „Ich warne jeden davor, zu denken, das Spiel wird ein Selbstläufer“, sagt U21-Trainer Christian Titz. 

Nur Energie Cottbus hat weniger Gegentore

Seine Mannschaft liegt zwar nach acht Siegen und zwei Remis auf Platz eins der Regionalliga Nord, doch der TSV galt vor der Saison als Kandidat für die vorderen Plätze. Dass sie nun mit zwölf Punkten nur zwölfter sind dürfe aber nicht über die eigentliche Stärke hinwegtäuschen. „Ihre Platzierung passt nicht zu ihrem Spiel. Es ist eine sehr erwachsene Mannschaft, die auch versucht, ihr Spiel aufzubauen. Sie sind aber auch eine sehr schnelle Mannschaft, da müssen wir sehr aufpassen“, sagt Titz. Um seine Defensive mussten sich die Hamburger in den bisherigen zehn Saisonspielen keine Sorge machen. Mit nur fünf Gegentreffern stellt die U21 die beste Defensive der Liga. Im deutschlandweiten Vergleich hat nur Energie Cottbus als Tabellenführer der Regionalliga Nordost weniger Gegentreffer (2). 

Havelse musste hingegen schon 20 Gegentreffer hinnehmen. Nur zwei andere Teams haben mehr Tore kassiert als die Mannschaft von TSV-Trainer Christian Benbennek, der im Übrigen genau wie U21-Coach Titz einst bei Alemannia Aachen war. Benbennek durfte für ein halbes Jahr sogar den österreichischen Bundesligisten SV Ried coachen. 

Der Platz und damit Regen werden der Partie indes keinen Strich durch die Rechnung machen. Das Feld an der Hagenbeckstraße wirkt trotz Tief Xavier gut bespielbar. Auch Törles Knöll wird sich morgen auf dem Rasen tummeln. Der U21-Torjäger meldet sich nach seiner Muskelverletzung, die ihn in Hannover außer Gefecht gesetzt hatte, wieder fit.