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HSV II

11.11.16

Derby gegen Eintracht Norderstedt – HSV-Zwote vor heissem Duell

Die U21 von Trainer Dirk Kunert will den ersten Heimsieg seit dem 18. September einfahren.

Wenn man derzeit aus seiner Haustür tritt, ist es jenseits der gut geheizten Wohnung alles andere als angenehm. Das Heimspiel der U21 des HSV am Samstag (12. November, 14 Uhr) kann aber trotz der Schneefälle der vergangenen Tage ausgetragen werden – zumal die Paarung an sich schon ordentlich einheizt: Am 16. Spieltag der Regionalliga Nord empfangen die Rothosen Eintracht Norderstedt zum Lokal-Derby auf der Wolfgang-Meyer-Sportanlage in der Hagenbeckstraße. „Wir wollten unbedingt spielen und freuen uns auf das Duell“, sagt HSV-Trainer Dirk Kunert über das letzte Heimspiel der Hinrunde 2016/17.

Norderstedts neuer Trainer Dirk Heyne holte drei Punkte gegen Top-Teams

Die Eintracht steht derzeit auf Rang 14 der Tabelle, drei Punkte vor dem ersten Abstiegsrang. Für die Ansprüche der Norderstedter, bei denen mit Laurynas Kulikas ein ehemaliger Hamburger aus der letzten Saison spielt, zu wenig. Anfang Oktober beurlaubte der Verein nach vier Jahren Trainer Thomas Seeliger, der aus den ersten zehn Partien zwölf Punkte holte. Für ihn übernahm der ehemalige Profi-Keeper Dirk Heyne (drei Jahre bei Borussia Mönchengladbach) das Amt des Chef-Trainers. Allerdings startete auch der 59-Jährige auf den ersten Blick nicht unbedingt durch, aus fünf Spielen holte er drei Zähler. Diese allerdings gegen die Top-Teams SV Meppen, Lüneburger SK und VfB Oldenburg. Dass die Rothosen dennoch in Schlagdistanz liegen, haben diese sich selbst zuzuschreiben. Zu viele Punkte wurden im Laufe der Saison trotz guter Leistungen nicht geholt, auf einen Heimsieg wartet man mittlerweile seit dem 18. September, als man mit 3:1 gegen den VfV Hildesheim gewinnen konnte. Während man in der Auswärtstabelle auf Rang sechs steht, ist man auf eigenem Platz nur 13. „Es wird mal wieder Zeit, dass sich unsere Zuschauer über einen Dreier freuen können“, meint Dirk Kunert. Auch der 48-Jährige hat hohe Ansprüche und ärgert sich, dass der Abstand nach unten nicht größer ist.

Personelle Situation bleibt angespannt – aber Carolus, Deichmann und Mundhenk zurück

Dafür sollen seine Jungs am Samstag sorgen. „Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen, den Abstand nach unten vergrößern und Norderstedt hinter uns lassen. Aber wir wissen auch, dass wir dafür alles abrufen und 90 Minuten vollkonzentriert sein müssen. Eintracht ist eine gute Mannschaft, dass sie gegen die Top-Teams gepunktet haben, kommt nicht von ungefähr“, erweist Kunert dem kommenden Gegner Respekt. Ein wenig problematisch gestaltet sich die personelle Situation bei den Rothosen. Bereits beim 0:1 in der vergangenen Woche beim Lüneburger SK war der Kader Kunerts arg dezimiert. Neben den Langzeitverletzen Joung-Jae Seo, Niklas Holz und Dennis Strompen fehlen gegen Norderstedt auch weiterhin Bibie Njie, Enes Küc, Oliver Oschkenat (Aufbautraining) sowie Ashton Götz (bekam in Lüneburg einen Schlag aufs Schienbein) und Finn Porath (Testspieleinsatz bei den Profis am Donnerstag). Immerhin hat Kerim Carolus seine Gelbsperre abgesessen, zudem sind Leon Mundhenk und Leon Deichmann wieder fit. „Wir kriegen eine schlagkräftige Formation auf die Platte. Es ist ein Derby und dieses setzte immer noch einmal Kräfte frei“, meint Kunert. Der 48-jährige Berliner hat Bock auf das Derby. Samstag um 14 Uhr ist es soweit.

Hinweise für die Zuschauer:

- die Kassen öffnen um 13 Uhr, um rechtzeitiges Erscheinen wird aufgrund eines höheren Zuschaueraufkommens gebeten

- wegen eines Mangels an Parkplätzen in der Hagenbeckstraße wird empfohlen, auf den ÖPNV auszuweichen