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Nachwuchs

13.03.17

Doppelter Derby-Sieg

U19 gewinnt 2:1 bei Hertha BSC. Doppelter Derbysieg: U17 schlägt St. Pauli, U15 ringt Werder Bremen nieder. U16 unterliegt im Stadtderby.

Vier Spiele, drei Siege, ein Remis – Die HSV-Bilanz der letzten Wochen in der A-Junioren-Bundesliga kann sich sehen lassen. Auch im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Hertha BSC Berlin stellten die U19-Kicker einmal mehr ihre fußballerischen und kämpferischen Fähigkeiten unter Beweis und sicherten sich mit einem 2:1-Auswärtssieg die drei Punkte.

Bereits in den ersten 15 Spielminuten machte das Team von Trainer Daniel Petrowsky deutlich, dass man sich vor der mit Abstand besten Offensiv-Abteilung der Liga (65 Treffer) keineswegs verstecken werden würde. Drei Großchancen blieben allerdings ungenutzt. Umso schöner dann schließlich der Führungstreffer von Marco Drawz in der 25. Minute: Der Linksfuß zwirbelte einen Freistoß aus halbrechter Position, knapp 30 Meter vor dem Tor, an den Innenpfosten des selbigen von wo aus das Spielgerät schließlich im Gehäuse einschlug. „Anschließend haben wir als Mannschaft wahnsinnig gut zusammengearbeitet und dem aufkommenden Druck der Berliner standgehalten“, sagte Petrowsky. Auch der zwischenzeitliche Ausgleich (39.) habe die U19 vom HSV nicht aus dem Konzept gebracht, konstatierte der Coach: „Die Jungs waren großartig und haben ein absolutes Spitzenspiel gezeigt.“ Diesen so starken Eindruck bestätigte schließlich auch der Siegtreffer. Nach einem gewonnenen Zweikampf rollte der Rautenexpress über Christian Stark und Maximilian Geißen mit voller Geschwindigkeit in Richtung Berliner Kasten, wo Aaron Opoku den Angriff erfolgreich abschloss (76.). 

Die U19 vom HSV ist mit dem Sieg in Berlin bis auf einen Punkt an den Tabellendritten RB Leipzig ran gerückt und trifft am ersten April-Wochenende auf den Fünftplatzierten Hannover 96.

HSV-U19 gegen Hertha BSC: Golz – Knost, Ambrosius, Pfeiffer, Köhn – Geißen, Storb – Drawz, Brügmann (66. Ulbricht), Opoku (88. Arp) – Stark. Weiter im Kader: Clasen, Rogge, Vergin.

 

U17 entscheidet Stadtderby für sich 

„Derbysieger, Derbysieger, hey, hey“, hallte es unmittelbar nach dem Abpfiff über den Platz. Spieler, Trainer und Betreuer der U17 hüpften im Kreis und ließen ihrer Freude freien Lauf. Nach drei Niederlagen in Folge gelang den Rothosen ausgerechnet im Stadtderby gegen den FC St. Pauli mit einem 2:0-Auswärtssieg die Trendwende. „Wir haben toll gekämpft. Es war wichtig, dass die Jungs auch nach den zuletzt negativen Ergebnissen stets an sich geglaubt haben“, freute sich Trainer Christian Titz. Kapitän Fiete Arp brachte den HSV in der 43. Minute mit einem sicher verwandelten Strafstoß in Führung, nachdem Anssi Tapio Suhonen zuvor im Sechzehnmeterraum von den Beinen geholt wurde. Fortan entwickelte sich ein hektisches Spiel mit vielen kleinen Nickligkeiten und Chancen auf beiden Seiten. Die größte verbuchte fünf Minuten vor Schluss Hilkiah Voigt. Der Stürmer der Kiezkicker verpasste es aber - fünf Meter frei vor dem ebenso freien Tor stehend - den Ball in den Maschen unterzubringen. Besser machte es unmittelbar vor dem Schlusspfiff HSV-Rechtsverteidiger Josha Vagnoman, der mit einem sehenswerten Abschluss aus halbrechter Position auf 2:0 erhöhte. „Das war ein echtes Mentalitäts-Spiel – eine enge Kiste, wenn auch der Sieg für uns verdient war“, so Titz.

HSV-U17 gegen St. Pauli: Clasen – Vagnomann, David, Salazar, Isler – Qestai. Ghubasaryan (78. Tsarkov) – Suhonen – Pinckert, Arp, Wohlers (41. Heil (75. Gyamenah)). Weiter im Kader: Gohr, Aydin

Bittere Pleite für U16 bei St. Pauli

Was der U17 gelang, blieb der U16 verwehrt. Ebenfalls beim FC St. Pauli angetreten, verpasste es die Mannschaft von Coach Pit Reimers etwas Zählbares aus der Partie gegen den Lokalrivalen mitzunehmen. „Wir hatten im ersten Durchgang Schwierigkeiten zu unserem Spiel zu finden“, so der Übungsleiter. In der zweiten Halbzeit schien es, als hätte Reimers in der Pause die richtigen Worte gefunden. Die Gäste kamen motiviert aus der Kabine, traten in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff dominant auf. Doch ausgerechnet in dieser starken Phase traf plötzlich der FC St. Pauli zum 0:1 (52.). Ein Umstand, den die HSV-U16 schnell gut weggesteckt zu haben schien. Unmittelbar nach dem Gegentreffer bauten die Rothosen wieder Druck auf, schnürten den FCSP in der eigenen Hälfte ein. Ohne Erfolg. Nur zehn Minuten nach dem ersten Tor legten die Hausherren per Konter nach (62.). Der Anschlusstreffer von Ryan Adigo (67.) kurz darauf kam zu spät. „Am Ende hat es leider nicht mehr gereicht. Wir sind alle sehr enttäuscht, hatten uns für dieses Spiel viel vorgenommen und wollten unbedingt gewinnen. Dass wir hier am Ende nichts Zählbares mitnehmen, ist sehr bitter.“

HSV-U16 gegen St. Pauli: Hegerfeldt – Jaeger, Muhlack (69 Asare), Khodabakhshian Hessar, Ezeh – Alidou (78. Schlichting), Amorin, Fabisch, Zalli (41. Brandis) – Adigo, Masalci (41. Knipp). Weiter im Kader: Didzilatis, Ibraimo, Müller. 

 

Mit Teamgeist zum Derbysieg 

Nach drei Monaten Winterpause startete die U15 nach Maß in die Rückrunde. Beim Tabellenzweiten Werder Bremen legte das Team von Trainer Florian Wolff einen Blitzstart hin und gewann mit 3:2. Schon nach fünf Minuten eröffnete Enrique Miguel Pereira da Silva mit seinem ersten Saisontreffer den Torreigen. Die Bremer Gastgeber erwiesen sich aber als ein unangenehmer Gegner, kämpften sich nach zweimaliger HSV-Führung jeweils wieder zurück und hielten die Partie lange Zeit offen. Bis zur 47. Minute. Dann nämlich fasste sich der Hamburger Kapitän Emanuel Mirchev ein Herz und beförderte den Ball per Kopf in die Bremer Maschen. „Insgesamt war es ein wirklich hochklassiges C-Regionalliga-Spiel, in dem es immer wieder hin und her ging. Unser großer Vorteil war die mannschaftliche Geschlossenheit mit der wir aufgetreten sind. Die Jungs haben total gebrannt, einen super Teamgeist und eine klasse Mannschaftsleistung gezeigt. Das war top“, bilanzierte Coach Wolff freudestrahlend.