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Nachwuchs

22.08.21

Keine Dreier für die Campus-Teams

U19 holt in Chemnitz den ersten Zähler der Saison, U17 und U16 unterliegen.

Durchwachsenes Wochenende für die Nachwuchsmannschaften des Hamburger SV: Am zweiten Spieltag der Junioren-Bundesligen konnten die U19 und U17 keinen Sieg bejubeln. Die U19 feierte in Chemnitz einen Teilerfolg und teilte sich beim 1:1 mit dem heimischen Chemnitzer FC die Punkte, die U17 musste beim 0:3 in Berlin hingegen die erste Saisonniederlage hinnehmen. Derweil sind auch die U16-Junioren mit einer Niederlage in die neue Saison gestartet: Beim VfB Lübeck unterlag das Team von Thomas Johrden mit 0:1.

A-Junioren Bundesliga Nord/Nordost, 2. Spieltag, Chemnitzer FC – Hamburger SV 1:1 (0:1)
Nachdem die U19-Junioren, die in der A-Junioren Bundesliga Nord/Nordost an den Start gehen, zum Auftakt mit 0:3 gegen RB Leipzig verloren hatten, sammelte das Team von Trainer Oliver Kirch nun den ersten Zähler der Saison ein: Die Punkteteilung beim Chemnitzer FC fühlte sich schon auf Grund des Spielverlaufes jedoch positiv an. Nachdem Stürmer Tom Sanne die Rothosen bereits in der Anfangsphase in Führung gebracht hatte (10.), glichen die Gastgeber Mitte der zweiten Halbzeit durch Jonas Dittrich zum  1:1 aus (74.) und hatten in der Crunchtime sogar den Siegtreffer auf dem Fuß. Finn Böhmker im Kasten der U19 parierte in der Schlussphase aber einen Strafstoß stark und sicherte dem Team somit den ersten Punktgewinn der Spielzeit.

B-Junioren Bundesliga Nord/Nordost, 2. Spieltag, Hertha BSC – Hamburger SV 3:0 (0:0)
"Nach einer 0:3-Niederlage mag sich das paradox anhören, aber ich bin nicht unzufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft", sagt Trainer Tobias Kurbjuweit angesichts des 0:3 der U17-Junioren in Berlin. Bei Hertha BSC traten die Rothosen engagiert und mit vollem Einsatz auf und hätten durchaus die Chance gehabt, bereits vor dem Seitenwechsel den Führungstreffer zu erzielen. Nach dem Kabinengang ließen die Hauptstädter dann ihre ganze Klasse aufblitzen und stellten durch Treffer von Chilohem Chukwuma Onouha (42.) und Leander Nicolas Popp (47.( schnell auf 2:0. "Das haben wir in den Momenten nicht gut verteidigt. Was mir gefallen hat, ist, dass die Jungs aber auch danach alles auf dem Platz gelassen haben und sich keinen Vorwurf machen können. Im Vergleich zum Testspiel vor ein paar Wochen hatten wir deutlich mehr Zugriff", analysiert Kurbjuweit die Partie.  Das 0:3, das Bence Dardai in der Schlussphase erzielte (78.), sei entsprechend „etwas hoch ausgefallen. Aber: Es ist für meine Mannschaft ein Lernprozess, dieser Qualität in der Liga zu begegnen und ihr etwas entgegenzusetzen.“

B-Junioren Regionalliga Nord, 1. Spieltag, VfB Lübeck – Hamburger SV 1:0 (0:0)
Auch die U16 kehrte ohne Punkte von der ersten Auswärtsfahrt der Saison zurück. Beim Ligaeinstand in Lübeck erlebten die Rothosen ein Auf und Ab der Gefühle: Nach einem hektischen und unsauberen Start in die Begegnung steigerten sich die Rothosen Schritt für Schritt und erarbeiteten sich insbesondere im zweiten Durchgang ein deutliches Übergewicht an Chancen, die sie jedoch nicht zur zu diesem Zeitpunkt verdienten Führung nutzten. Stattdessen erstarkten die Gastgeber hintenheraus und kamen in der 80. Spielminute zum 1:0: Der eingewechselte Hakob Avetisyan markierte den Treffer des Tages (80.), der auch deshalb der einzige Treffer bleiben sollte, weil die Rothosen eine Zeigerumdrehung später einen Foulelfmeter nicht zum Ausgleich verwandeln konnten. "Wir müssen insgesamt eine andere Intensität in dieses Spiel bringen", sagt Trainer Thomas Johrden. "Wir waren in unseren Aktionen zu behäbig und langsam, hatten nicht genug Spieltempo drin. Für die Jungs war dieses Spiel sicher eine gute Lektion, wenn es darum geht, was von ihnen in der Regionalliga erwartet wird. Insofern sind wir heute enttäuscht, nehmen aber ab morgen die Köpfe wieder hoch und machen weiter."