
Nachwuchs
05.01.26
U21-Spieler Raif Adam wechselt zur SV Elversberg
Von der Regionalliga Nord in die 2. Bundesliga: Mit der Empfehlung von 13 Torbeteiligungen in 21 Partien schließt sich der Offensivspieler mit sofortiger Wirkung dem Zweitligisten an.
Noch befindet sich die U21 des Hamburger SV in der wohlverdienten Winterpause. Im Hintergrund läuft jedoch die Personalplanung für die kommenden Monate. Eine Entscheidung steht bereits kurz nach Jahresbeginn fest: Raif Adam wechselt mit sofortiger Wirkung zur SV Elversberg und geht künftig gemeinsam mit den beiden HSV-Leihgaben Otto Stange und Luksaz Poreba in der 2. Bundesliga auf Torejagd – und das nach nur einem halben Jahr mit der Raute auf der Brust in der Regionalliga Nord. „Raif hat innerhalb weniger Monate bei uns einen großen Sprung gemacht, sich schnell etabliert und für höhere Aufgaben empfohlen. In den Einsätzen für unsere U21 hat er seine Qualitäten unter Beweis stellen können. Raif hat seine Chance eindrucksvoll genutzt und sich nun mit dem Schritt in die 2. Bundesliga belohnt. Dabei wünschen wir ihm viel Erfolg und werden seine Entwicklung eng verfolgen", kommentiert Sportdirektor Claus Costa den Transfer des 20-Jährigen am Montag (5. Januar).
Ausbildung für den Profifußball: U21 als erfolgreiches Sprungbrett
Der gebürtige Hamburger war im vergangenen Sommer aus der Oberliga vom Eimsbütteler TV zu den Rothosen zurückgekehrt und lief seitdem in 21 Regionalliga-Partien für den HSV auf. Dabei gelangen dem Linksfuß sieben Tore und sechs Vorlagen. Mit dieser Ausbeute hatte der Youngster seinen Anteil an dem sechsten Tabellenplatz zur Winterpause. Darüber hinaus profitierte Adam von der engen Verzahnung zwischen Nachwuchs und Profis: In der jüngeren Vergangenheit mischte er immer mal wieder im Training der Bundesliga-Mannschaft mit und kam in den Testspielen gegen SC Weiche Flensburg 08 und FC Groningen für die Polzin-Elf zum Einsatz. Bereits von 2019 bis 2022 schnürte der Flügelspieler in der HSV-Jugend seine Schuhe. In Elversberg trifft Adam neben Stange und Poreba auch auf Luis Seifert, Maximilian Rohr, Lukas Pinckert und Jan Gyamerah, die allesamt ebenfalls schon für die Rothosen Spielminuten sammelten.
