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17.01.26
Anssi Suhonen wechselt zum Odense BK
Abschied nach neun Jahren mit der Raute auf der Brust: Der finnische Mittelfeldspieler verlässt den HSV und schließt sich mit sofortiger Wirkung dem dänischen Erstligisten an.
Vor neun Jahren verließ Anssi Suhonen im Alter von 16 Jahren seine finnische Heimat und wechselte am 16. Januar 2017 von Käpylän Pallo zum Hamburger SV. Untergebracht in der Alexander-Otto-Akademie durchlief der Internatsspieler, dessen erstes Motto auf Deutsch damals „Immer mehr als die anderen“ lautete, zunächst ab der U17 alle Jugendmannschaften mit der Raute auf der Brust, ehe ihm 2021 der Sprung zu den Profis gelang. Nach zwei Leihen zum SSV Jahn Regensburg und zum schwedischen Erstligisten Östers IF im zurückliegenden Jahr wechselt Suhonen in der laufenden Wintertransferperiode mit sofortiger Wirkung zum dänischen Traditionsclub Odense BK und trifft dort auf den ehemaligen HSV-Profi Fiete Arp.

„Anssi hat sich in seiner Zeit bei uns vom jungen Nachwuchsspieler zum etablierten Profi entwickelt. Er hatte auf seinem Weg aber leider immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und konnte deshalb sein Potenzial selten über einen längerfristigen Zeitraum konstant abrufen. Nach diesen Rückschlägen hat er sich immer wieder eindrucksvoll zurückgekämpft. Anssi ist ein Spieler, der immer alles gibt und sein Herz auf dem Platz lässt. Mit dieser Art werden wir ihn immer in bester Erinnerung behalten. Auf seinem weiteren Weg wünschen wir ihm viel Erfolg und vor allem Gesundheit“, kommentiert Sportdirektor Claus Costa den Transfer am Sonnabend (17. Januar).
52 Spiele für den HSV, zum finnischen Nationalspieler entwickelt
Der beidfüßige Offensivspieler lief in seiner Zeit an der Elbe in 52 Begegnungen in der 2. Bundesliga und im DFB-Pokal für die Rothosen auf, dabei gelangen ihm zwei Treffer und fünf Vorlagen. In der Regionalliga Nord sammelte Suhonen 17 Einsätze, in denen er sieben Treffer und vier Vorlagen für die U21 des Vereins beisteuerte. Darüber hinaus entwickelte sich Suhonen in dieser Zeit zum finnischen A-Nationalspieler (zwölf Einsätze). „Der HSV hat sich in den knapp zehn Jahren zu meinem zweiten Zuhause entwickelt. Hier habe ich meine ersten Schritte im Profifußball gesammelt und durfte ganz viele Erfahrungen sammeln. Ich bin natürlich vor allem den unfassbaren Fans, aber auch allen Trainern, Mitspielern, Mitarbeitern im Nachwuchs und der Geschäftsstelle sehr dankbar. Die Zeit beim HSV werde ich immer als einen prägenden Abschnitt meiner Karriere in Erinnerung behalten“, spricht der Finne seinen Dank für die gemeinsame Zeit mit der Raute auf der Brust aus.
