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HSV-Frauen

10.06.26

Böhler debütiert für U23, HSV-Quartett nimmt an WM-Playoffs teil

Für die acht Nationalspielerinnen des Hamburger SV ist die Länderspielperiode zu Ende. Ein Überblick, wie sie sich geschlagen haben.

Acht Rothosen von den HSV-Frauen waren mit ihren Nationalteams unterwegs, vier von ihnen sind mit einem Ticket für die WM-Playoffs zurückgekommen. Derweil spielte Annaleen Böhler erstmals für die deutsche U23 – an der Seite einer HSV-Teamkollegin. 

Böhler und Paulina Bartz gehörten bei den zwei Testspielen der deutschen U23-Nationalmannschaft gegen Dänemark zum Aufgebot. Beim 2:0-Sieg im ersten Vergleich wurde das Duo in der Schlussphase eingewechselt – für Böhler war es zugleich das Debüt für die deutsche U23-Auswahl. Auch in der zweiten Partie kamen die Hamburgerinnen in der zweiten Hälfte von der Bank. Die Begegnung endete mit einem 2:2-Unentschieden.  

Derweil war Leni Eggert mit der deutschen U19-Nationalmannschaft in der Vorbereitung auf die Europameisterschaft unterwegs. Der DFB-Nachwuchs testete doppelt gegen die USA (0:2, 1:0), Eggert stand im zweiten Spiel in der Startelf. Nun richtet sich der Fokus auf die U19-EM, die vom 27. Juni bis 10. Juli in Bosnien-Herzegowina stattfindet. Das DFB-Team trifft in der Gruppenphase zunächst auf den Gastgeber, ehe es mit Partien gegen Polen und Schweden weitergeht. 

HSV-Quartett nimmt an WM-Playoffs teil 

Sophie Hillebrand und Melanie Brunnthaler waren mit der österreichischen Nationalmannschaft zum Abschluss der WM-Qualifikation im Einsatz – und sicherten sich ein Ticket für die Playoffs im Oktober. Zunächst gelang ein 1:0-Sieg gegen Slowenien, bei dem Hillebrand in der Anfangsformation stand und Brunnthaler in der Schlussphase eingewechselt wurde. Die darauffolgende Partie gegen Norwegen verloren die Österreicherinnen mit 1:2 – wieder spielte Hillebrand von Beginn an und wurde spät ausgewechselt, wieder kam Brunnthaler in der Schlussphase von der Bank.  

Auch Maria Mikolajova (Slowakei) und Vildan Kardesler (Türkei) werden mit ihren Nationalteams an den WM-Playoffs teilnehmen. Mikolajova wurde bei der 0:4-Niederlage gegen Finnland nicht eingesetzt, dafür zählte sie beim 2:1-Sieg gegen Lettland zur Startelf. Kardesler feierte dagegen mit den Türkinnen gleich zwei Siege (2:1 gegen Nordirland, 3:0 gegen Malta). 

Die aserbaidschanische Nationalmannschaft um Nigar Mirzaliyeva konnte sich zwar kein Ticket für die WM-Playoffs sichern, für die HSV-Spielerin gab es dennoch Grund zum Jubeln: Nach einer 1:2-Niederlage gegen Ungarn gewann Aserbaidschan mit 3:1 gegen Nordmazedonien, dabei traf Mirzaliyeva in der 37. Minuten zum späteren Endstand. 

Nach den Länderspielen geht der Blick wieder gen Volkspark. Dort startet Anfang Juli die Vorbereitung auf die neue Saison 2026/27.