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Stimmen zum Spiel

03.02.20

"Der Ausgleich hat bei uns die Ketten gelöst"

Beim Auswärtsspiel in Bochum wandelt der HSV einen 0:1-Rückstand noch in einen 3:1-Sieg um. Moral gezeigt, Spiel gedreht und endlich wieder einen Auswärtssieg eingefahren - nach der Partie im Ruhrgebiet zogen die Rothosen ein positives Fazit. HSV.de präsentiert die Stimmen zum Spiel.

Im Duell zwischen dem VfL Bochum und dem Hamburger SV brachte Angreifer Simon Zoller die Hausherren in der 65. Minute nicht unverdient in Führung und ließ die HSV-Profis sowie die rund 4.000 mitgereisten HSV-Fans im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen. Doch das Team von Trainer Dieter Hecking schien diese eiskalte Dusche gebraucht zu haben, um den Schalter umzulegen und die zuvor oft vermisste Spielkontrolle zu erlangen. Auf eindrucksvolle Art und Weise diktierten die Rothosen im Anschluss das Spielgeschehen und waren durch die Treffer von Tim Leibold (68.) und Joel Pohjanpalo (73.) keine zehn Minuten nach dem Gegentor selbst obenauf. Der Finne scheiterte im Anschluss an VfL-Keeper Drewes und dem rechten Torpfosten, ehe Top-Torjäger Sonny Kittel (87.) keinen Zweifel mehr am ersten Auswärtssieg seit dem 4. Spieltag (4:2 in Karlsruhe) aufkommen ließ. In der Mixed-Zone des Bochumer Ruhrstadions ordneten die Rothosen eine furiose zweite Halbzeit ein. 

Tim Leibold: Wir haben über weite Strecken der erste Hälfte ein ordentliches Spiel gemacht, später aber fehlte uns der richtige Zug zum Tor. Auf den letzten 20 Metern haben wir nicht die entscheidende Lücke gefunden und so meist nur um den Strafraum herum gespielt. In der Phase haben wir dann auch das unnötige Gegentor kassiert, sind danach aber gut zurückgekommen. Super, dass mein Schuss reinging und dass wir direkt das zweite Tor nachlegen konnten. Danach waren dann die Räume da, so dass wir auch noch das dritte Tor gut herausspielen konnten. Es war insgesamt ein hartes Stück Arbeit, denn der VfL Bochum ist heimstark, hatte bislang zu Hause nur eine Partie verloren. Insofern freuen wir uns sehr über diesen Dreier.

Joel Pohjanpalo: Wir sind sehr zufrieden, dieses Spiel am Ende noch gewonnen zu haben, denn es war gegen diesen VfL absolut nicht leicht. Nach dem Rückstand sind wir aber gut zurückgekommen und haben das Spiel noch drehen können. Für mich ist es natürlich schön, dass ich der Mannschaft mit meinem Tor helfen konnte. Es war ein toller Pass von Leibe und ich musste den Ball am Ende nur noch am Torwart vorbeischieben. Der Start für mich beim HSV ist damit natürlich absolut positiv und ich freue mich schon auf die nächsten Spiele, denn wir haben noch viel vor.

Dieter Hecking: Mit der ersten Halbzeit war ich einverstanden, aber nach der Pause haben wir den VfL mehr und mehr ins Spiel kommen lassen. Die Bochumer haben das dann auch gut gemacht, haben Druck aufgebaut und gehen in der Phase auch verdient in Führung. In dem Moment war mir klar, dass wir sofort eine Reaktion brauchen, wenn wir das Spiel noch zu unseren Gunsten ausgehen lassen wollen. Die kam glücklicherweise in Form des Ausgleichs, der bei uns dann die Ketten gelöst hat. In der Folge haben wir besser gespielt, sind verdient in Führung gegangen und haben dann auch die Räume nutzen können, die vorher nicht da waren. Da war es nur noch eine Frage der Zeit, wann der dritte Treffer fällt, so dass wir am Ende auch verdient dieses Spiel gewonnen haben. Aus meiner Sicht war das heute ein Knackpunkt-Spiel, in dem der VfL so gut wie selten zuvor gespielt hat, deshalb sollte dieser Erfolg unserer Mannschaft viel Vertrauen geben.

Thomas Reis: Diese Niederlage tut uns sehr weh, denn meine Mannschaft hat mit viel Leidenschaft gekämpft und auch mutig nach vorn gespielt. Für uns ist es extrem ärgerlich, dass wir nach unserer Führung durch eine Standardsituation den Ausgleich kassieren und danach dann das Spiel noch aus der Hand geben. Für meine Truppe tut es mir sehr leid, denn sie hat gezeigt, dass sie Charakter hat und im Abstiegskampf bestehen kann und zu was sie im Stande ist. Das müssen wir jetzt auch in den kommenden wichtigen Spielen zeigen.

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