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Spieltags-Fakten

27.10.17

Der Faktencheck zum Auswärtsspiel in Berlin

Ein Heimkehrer, wenig Torgefahr und Durststrecken auf beiden Seiten - HSV.de präsentiert interessante Fakten zum Auswärtsspiel der Rothosen in Berlin.

#1 Heimkehrer 

Der jüngste HSV-Neuzugang Sejad Salihovic ist als Siebenjähriger mit seiner bosnischen Familie nach Berlin geflüchtet und ist anschließend in der Bundeshauptstadt aufgewachsen. Beim SC Minerva 1893 begann er in Berlin das Fußballspielen und gelangte über die Jugendabteilung von Hertha 03 Zehlendorf zu Hertha BSC. Beim Hauptstadtclub debütierte er am 26. September 2014 in der Bundesliga - ausgerechnet im Volksparkstadion gegen den HSV. Insgesamt absolvierte "Sali" sechs Pflichtspiele für die Hertha-Profis und 89 Partien für die zweite Mannschaft, ehe er zur TSG 1899 Hoffenheim wechselte. Nun kehrt der 33-jährige als Rothose zurück ins Olympiastadion.  

#2 Wenig Torgefahr 

Der Hamburger SV hat in den vergangenen sieben Bundesliga-Spielen nur zweimal getroffen - beim letzten Auswärtsspiel in Mainz (2:3). Die Hertha ist dagegen mit lediglich 70 Torschüssen die harmloseste Abschluss-Mannschaft der Bundesliga. Neun der 70 Versuche landeten im Tornetz, was zugleich die schwächste Ausbeute seit der Abstiegssaison 2009/10 (damals sieben Treffer) darstellt.

#3 HSV ohne Jung 

Die Rothosen müssen erstmals in dieser Saison auf Defensivspieler Gideon Jung verzichten. Der 23-Jährige kam bisher in allen zehn Pflichtspielen der Hanseaten zum Einsatz und stand neunmal in der Startelf. Am vergangenen Spieltag bei der 0:1-Niederlage gegen den FC Bayern München kassierte Jung die erste rote Karte seiner Profi-Karriere, die zugleich seine erste Karte überhaupt in der laufenden Saison darstellte. Daraufhin wurde Jung vom DFB-Sportgericht für zwei Spiele gesperrt und fehlt damit sowohl in Berlin als auch beim nächsten Heimspiel gegen den VfB Stuttgart.    

#4 Durststrecken

Die Berliner konnten von ihren vergangenen zwölf Pflichtspielen nur eines gewinnen - am 5. Spieltag mit 2:1 gegen Bayer 04 Leverkusen. Ansonsten gab es in der Bundesliga, der Europa League und im DFB-Pokal fünf Unentschieden und sechs Niederlagen. Am Mittwochabend unterlag die Alte Dame in der 2. Runde des Pokalwettbewerbs mit 1:3 gegen den 1. FC Köln, der seinerseits den zweiten Pflichtspielsieg der Saison einfahren konnte. Die Hamburger sind dagegen seit sieben Pflichtspielen ohne Sieg (ein Unentschieden, sechs Niederlagen). Die Rothosen siegten zuletzt am 2. Spieltag mit 3:1 in Köln.  

#5 Bilanz fast ausgeglichen

Die Bundesliga-Bilanz zwischen Hertha BSC und dem Hamburger SV ist nahezu ausgeglichen. Die Hauptstädter haben mit 28:27-Siegen bei 13 Unentschieden die Nase leicht vorn. In puncto Torverhältnis (102:99) führt dagegen der Bundesliga-Dino hauchdünn. Bei den bisherigen Duellen konnte sich meist die Heimmannschaft durchsetzen. So gewann Hertha die letzten vier Heimspiele gegen den HSV, feierte auch historisch gegen die Hamburger die meisten Heimsiege (22) und schoss gegen den HSV auch die meisten Heimtore (67).  

#6 Brych an der Pfeife 

Wie auch beim letzten Auswärtsspiel in Mainz und beim letzten Auswärtssieg der Rothosen in Köln (3:1 am 2. Spieltag) wird Dr. Felix Brych das Gastspiel der Hamburger in Berlin leiten. Der 42-jährige Jurist absolviert dabei sein 238. Bundesliga-Spiel. Insgesamt leitet Brych zum 31-mal eine Partie mit HSV-Beteiligung und die bisherige Bilanz unter ihm ist positiv - zwölf Siege, acht Unentschieden und zehn Niederlagen. 

#7 Geballte Unterstützung

7.500 Fans begleiten den Hamburger SV am Sonnabend ins Berliner Olympiastadion und wollen das Gastspiel zum Heimspiel machen. Insgesamt werden 50.000 Zuschauer erwartet, so dass die Hamburger wie gewohnt einen Großteil des Rundes besetzen werden.