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Spieltags-Fakten

11.06.20

Der Faktencheck zum Auswärtsspiel in Dresden

Zwei Comeback-Teams, zwei unterschiedliche Offensivwelten und jeweils zwei Zähler Rückstand zum Ziel. HSV.de präsentiert interessante Fakten zum bevorstehenden Spiel bei den Sachsen.

#1 Lieblingsgegner Dresden

Der Hamburger SV verlor im deutschen Profifußball nur eines seiner 14 Pflichtspiele gegen Dynamo Dresden (sieben Siege, sechs Remis). Die Rothosen gewannen zudem alle drei bisherigen Zweitliga-Duelle mit den Sachsen - ein Kunststück, das ihnen gegen kein anderes Zweitliga-Team gelang. Darüber hinaus haben die Norddeutschen mit Sonny Kittel einen Dresden-Experten in ihren Reihen. So erzielte Kittel in seiner Karriere drei Tore gegen die Sachsen - gegen keinen Kontrahenten stehen für den Flügelspieler mehr Treffer auf dem Konto. 

#2 Comeback-Teams

Die Hamburger holten in dieser Saison bereits 16 Punkte nach einem Rückstand. So viele Zähler heimste kein anderes Zweitliga-Team nach Rückstand noch ein. Das Team von Trainer Dieter Hecking holte dabei drei Siegen und sieben Unentschieden. Doch auch Dresden hat Comeback-Qualitäten und liegt in dieser Statistik hinter dem HSV und Darmstadt 98 (15 Punkte) mit 14 Zählern auf Rang 3 (vier Siege, zwei Remis). 

#3 Gleicher Rückstand zum Ziel 

Nach zwei Niederlagen (0:2 gegen Stuttgart und 0:3 in Hannover) zum Re-Start konnte Dynamo Dresden in den vergangenen zwei Spielen mit dem 3:2-Auswärtssieg in Wiesbaden und dem 1:1-Remis gegen Fürth vier Zähler sammeln und damit den Rückstand auf den ersehnten Relegationsplatz 16 auf zwei Punkte verkürzen. Der HSV konnte wiederum eines seiner bisherigen fünf Spiele seit dem Corona-bedingten Neustart gewinnen (dazu drei Remis, eine Niederlage) und liegt damit ebenfalls zwei Zähler hinter dem anvisierten Ziel eines direkten Aufstiegsplatzes. 

#4 Unterschiedliche Offensivwelten 

Die Rothosen stellen mit 58 Treffern vor Arminia Bielefeld (54) sowie dem VfB Stuttgart und Holstein Kiel (je 48) den besten Angriff der Liga. 15 unterschiedliche Torschützen zeichnen dabei für die Torausbeute verantwortlich, so dass der Zweitliga-Rekord, der aufgestellt von den Stuttgarter Kickers (1986/87) und Hannnover 96 (1989/90) bei 19 verschiedenen Torschützen liegt, in Reichweite ist. Die SG Dynamo Dresden hat wiederum mit 29 Treffern die mit Abstand schwächste Offensive.   

#5 Poh-jan-tor-lo

Apropops Offensive: Joel Pohjanpalo, der im Winter auf Leihbasis von Bayer 04 Leverkusen zum HSV gewechselt ist, erzielte in zehn Spielen bereits sieben Treffer, traf dabei fünfmal per Kopf. Der finnische Angreifer trifft dabei im Schnitt alle 79 Minuten für den HSV und weist damit eine exzellente Torquote vor. 

#6 Anfälliges Dresden in Halbzeit 1  

Dynamo Dresden kassierte sieben seiner acht Gegentore seit dem Neustart in der 1. Halbzeit. Außerdem mussten die Sachsen zuletzt beim 1:1-Remis gegen Fürth das neunte Gegentor in der Anfangsviertelstunde hinnehmen - nur Sandhausen wurde in diesem Spielabschnitt noch häufiger bezwungen (elfmal). Der HSV erzielte wiederum schon 23 Treffer in den ersten 45 Minuten - Ligabestwert.