skip_navigation

Spieltags-Fakten

13.01.22

Der Faktencheck zum Auswärtsspiel in Dresden

Gute Gesamtbilanzen von Team und Trainer, kleinere Nachteile in der Chancenverwertung und ein spannendes Stürmer-Duell – der Faktencheck zum Auswärtsspiel in Dresden hält interessante Infos bereit.

#1 Die Bilanzen stimmen

Fünf Zweitligaspiele hat der HSV seit Sommer 2018 gegen die SG Dynamo Dresden bestritten – eine Niederlage sucht man in der Bilanz bisher vergebens. Stattdessen stehen vier Siege und ein Remis (1:1 im Hinspiel) zu Buche. Auch Rothosen-Coach Tim Walter hat bis dato eine fast blütenweiße Weste in Duellen mit der SGD: Vor dem Hinspiel-Remis ging er dreimal als Sieger vom Platz.

#2 Großchancen-Verwertung als Malus

32 Großchancen spielten sich die Schützlinge von Tim Walter an den ersten 18 Spieltagen der laufenden Zweitliga-Saison heraus – zweitbester Wert ligaweit. Nicht ganz unwesentlicher Makel allerdings: 22 dieser XXL-Einschussmöglichkeiten wurden vergeben, kein Zweitliga-Team geht nachlässiger mit diesen hochkarätigen Situationen um. Anders sieht es beim morgigen Gastgeber aus: Die SGD erspielte sich zwar erst 15 Großchancen (Platz 13 ligaweit), nutzte aber sechs dieser Möglichkeiten.

#3 Spannendes Stürmer-Duell

Sie sind mit Abstand die torgefährlichsten Feldspieler in ihren jeweiligen Reihen: Christoph Daferner (acht Saisontore) und Robert Glatzel (neun Buden) gehören zu den besten Neunern der Liga und sind auch im Spiel gegen den Ball extrem wertvoll für ihre Teams. SGD-Angreifer Daferner spulte in 1585 Einsatzminuten beeindruckende 206,1 Kilometer ab (Platz 3 ligaweit), nicht minder beachtenswert sind die 180 Kilometer des HSV-Mittelstürmers, der „nur“ 1519 Minuten auf dem Platz stand.

#4 Anfangs- und Schlussphase als Trumpf

Schon acht Tore erzielten die Rothosen in der Anfangsviertelstunde – hier ist kein Zweitliga-Team besser als der HSV. Anders sieht es bei den Elbflorenzern aus, die in 18 Partien nur ein einziges Tor in den ersten 15 Minuten des Spiels markieren konnten. Übrigens: Auch in der Crunchtime punktet der HSV. Zehn Tore in der Schlussviertelstunde werden nur vom FC Schalke 04 überboten (13). Die SGD steht auch hier bei lediglich einem Treffer – schlechtester Wert ligaweit.

#5 Standards als Möglichkeit

Im Wintertrainingslager in Sotogrande hat HSV-Cheftrainer Tim Walter auch an den offensiven Abläufen bei Standardsituationen gefeilt. Ein kluger Schachzug, schließlich hat sich Dynamo Dresden im bisherigen Saisonverlauf als recht anfällig bei ruhenden Bällen präsentiert. Neun Gegentore nach Standards bedeuten Platz 14 im Ligavergleich, der HSV hingegen hat schon acht Treffer in oder direkt nach diesen Spielsituationen erzielt (Platz 5).