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Spieltags-Fakten

19.06.20

Der Faktencheck zum Auswärtsspiel in Heidenheim

Offensivstarke und rastlose Rothosen treffen auf schwer überwindbare und heimstarke Heidenheimer. HSV.de präsentiert interessante Fakten zum bevorstehenden Spiel an der Brenz.

#1 Showdown an der Brenz 

Im Duell zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem Hamburger SV geht es am Sonntag um den Relegationsplatz 3. Die Hamburger gehen mit zwei Punkten Vorsprung in die Partie und haben aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen. So unterlagen die Hecking-Schützlinge am Nikolaustag nach einem Treffer von Jonas Föhrenbach mit 0:1. Der 1. FCH ist damit nur eine von fünf Mannschaften, die den HSV in dieser Saison bezwingen konnte. Die Rothosen zu schlagen, ist angesichts von insgesamt nur sechs Niederlagen ohnehin ein schweres Unterfangen. Zuletzt verlor der HSV nur eines von acht Ligaspielen (drei Siege, vier Remis) - in Stuttgart mit 2:3 am 28. Spieltag. 

#2 Offensivpower vs. Abwehrbollwerk 

Der HSV stellt mit 60 Toren den besten Angriff der Liga. Die Rothosen blieben dabei im gesamten Saisonverlauf nur in fünf Spielen ohne eigenen Treffer. Sonny Kittel (elf Tore), Lukas Hinterseer (neun) und Joel Pohjanpalo (acht) zeichnen für fast die Hälfte der Torausbeute verantwortlich. Die Heidenheimer stellen mit 32 Gegentoren wiederum die stabilste Verteidigung der Liga, spielten in dieser Saison bereits 15-mal zu Null (ebenfalls Ligatopwert) - zuletzt beim 0:0 in Fürth. Der Fels in der Brandung dieses Abwehrbollwerks ist Keeper Kevin Müller, der mit Ausnahme des 1. Spieltags (3:1-Auswärtssieg in Osnabrück) in allen Liga-Spielen der Heidenheimer zwischen den Torpfosten stand. 

#3 Rückkehr von "Big Rick" 

HSV-Innenverteidiger Rick van Drongelen ist nach seiner Gelbsperre wieder spielberechtigt. Mit dem Niederländer in der Startelf feierte der HSV übrigens in 27 Spielen 14 Siege. Ohne den Co-Kapitän in der Startformation dagegen gab es in füf Partien keinen einzigen Dreier. Ohnehin zählt der 21-Jährige zu den Dauerbrennern im Team von Trainer Dieter Hecking, kam vor seiner Gelbsperre nur ein einziges Mal nicht zum Einsatz - am 17. Spieltag beim 1:1-Remis in Sandhausen. 

#4 Rastlose Rothosen 

Den Willen kann man der Mannschaft von Trainer Dieter Hecking nicht absprechen. So haben die Rothosen in dieser Spielzeit bereits 3.768 Kilometer (117,76 km/Spiel) abgerissen und liegen in puncto Laufleistung rund 4,5 Kilometer hinter den auf Platz 1 liegenden DSC Arminia Bielefeld. Die besagte Laufdistanz entspricht dabei übrigens rund siebenmal der Entfernung zwischen Hamburg und Heidenheim (Luftlinie). Die Brenzstädter folgen in der Statistik wiederum auf Rang 3 mit 3751,84 absolvierten Kilometern. 

#5 Heimstarke Heidenheimer 

Der 1. FC Heidenheim stellt mit 34 Punkten hinter dem VfB Stuttgart (38 Punkte) und dem Hamburger SV (34) das drittstärkste Heimteam der Liga. In der Heimtabelle liegen die Brenzstädter dabei nur einen Treffer hinter den Rothosen. In der im Normalfall 15.000 Zuschauer fassenden Voith-Arena gab es für die Baden-Württemberger zehn, Siege, vier Remis und zwei Niederlagen. Letzere am 4. Spieltag gegen den SV Sandhausen (0:2) und am 9. Spieltag gegen den VfL Bochum (2:3). Seit elf Spielen ist Heidenheim damit zuhause ungeschlagen (acht Siege, drei Remis).     

#6 Erfolgreiche Schmidt-Ära 

Vor fast 13 Jahren - genauer gesagt am 17. September 2007 - übernahm Frank Schmidt den Cheftrainerposten beim 1. FC Heidenheim. Damit ist der heute 46-Jährige noch deutlich vor Freiburgs Christian Streich (Amtsantritt am 2. Januar 2012) der dienstälteste Trainer im deutschen Profifußball. Der gebürtige Heidenheimer führte das Team von der Oberliga Baden-Württemberg bis hin zur Spitzengruppe in der 2. Liga und träumt vom Bundesliga-Aufstieg. „Wir haben die Chance, in den letzten Spielen was ganz Großes zu schaffen. Wir haben jetzt ein Halbfinale. Dieses Mal muss man gewinnen, da reicht kein Punkt. Wir wollen ins Finale", erklärte Schmidt im Vorfeld des Spiels.