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Spieltags-Fakten

27.11.20

Der Faktencheck zum Auswärtsspiel in Heidenheim

Heimstarke Heidenheimer, treffsichere Stürmer und laufintensive Mannschaften. Das Duell zwischen Heidenheim und dem HSV verspricht ein packendes Spiel zu werden. HSV.de hat interessante Fakten zum Spiel zusammengetragen.

#1 Ungeahnte Höhen 

Wenn die HSV-Profis am kommenden Sonntag (29. November) in der Voith-Arena auflaufen, müssen sie sich auf etwas dünnere Luft gefasst machen, schließlich ist das Stadion auf dem Heidenheimer Schlossberg beheimat, der 555 Meter über Normalnull liegt. Kein anderes Stadion in den ersten beiden deutschen Profiligen steht in derartigen Höhen. Übrigens: Die Heimspielstätte der SpVgg Unterhaching (3.Liga), der Sportpark Unterhaching, liegt mit 556 Metern genau einen Meter über der Voith-Arena.

#2 Offene Rechnung 

An den Torjubel von Konstantin Kerschbaumer werden sich alle HSV-Fans sicherlich nur noch sehr ungerne zurückerinnern. Der Österreicher schoss am 33. Spieltag der vergangenen Zweitliga-Saison das 2:1 für die Heidenheimer und feierte anschließend ausgelassen vor der Kamera. Der Gegentreffer bedeutete die letzte Aktion des Spiels und sorgte unter anderem dafür, dass der HSV letztendlich sogar die Relegationsspiele um den Bundesliga-Aufstieg verpasste. Ziemlich genau fünf Monate nach dem sportlichen Nackenschlag (21. Juni 2020) kehren die Rothosen in die Voith-Arena zurück und wollen sicherlich ein positiveres Ende kreieren. 

#3 Heimstarke Heidenheimer

Im eigenen Stadion sind die Heidenheimer nur sehr schwer zu schlagen. Der letzten Mannschaft, der das gelang, war der VfL Bochum. Am 6. Oktober, also vor fast 14 Monaten, gewann der VfL in Heidenheim mit 3:2. Seit dem sind die Mannen von Trainer Frank Schmidt ungeschlagen. In dieser Zeit sprangen 11 Siege und 5 Unentschieden bei den 16 Auftritten heraus. Das bedeutet Vereinsrekord. Auch in dieser Saison holte der FCH 8 der 9 Punkte im eigenen Stadion. 

#4 Duell der Torjäger 

In der Scorerliste der 2. Bundesliga nimmt HSV-Torjäger Simon Terodde aktuell mit zehn Punkten (neun Tore, ein Assist) den Platz an der Sonne ein. Auf dem geteilten zweiten Platz folgen mit Tobias Kempe (SV Darmstadt 98) und Sebastian Kerk (VfL Osnabrück) zwei Mittelfeldspieler mit jeweils neun Punkten. Der nächstbeste Stürmer in diesem aussagekräftigen Ranking ist Christian Kühlwetter vom 1. FC Heidenheim mit acht direkten Torbeteiligungen. Der Neuzugang vom 1. FC Kaiserslautern brauchte keine große Anlaufzeit und steht insgesamt bei fünf Toren und drei Vorlagen. Achtung: Fünf seiner acht Scorerpunkte verbuchte die Nummer 24 der morgigen Gastgeber in den vergangenen beiden Partien (drei Tore, zwei Assists). 

#5 Torreiche Duelle

Auch ohne die beiden Top-Torjäger der beiden Mannschaften in dieser Saison, Simon Terodde und Christian Kühlwetter, war bei den Begegnungen immer eine Menge Tore zu bejubeln. Und zwar auf beiden Seiten: So fielen in den bisherigen 4 Zweitligabegegnungen insgesamt schon stolze 13 Tore (7 für Heidenheim und 6 für den HSV), alle 28 Minuten war also ein Treffer zu bestaunen. 11 der 13 Treffer bei dieser Partie fielen nach dem Seitenwechsel, 9 sogar erst ab der 64. Minute.

#6 Es wird laufeintensiv 

Mit dem 1. FC Heidenheim und dem Hamburger SV treffen am Sonntag die beiden bisher laufstärksten Teams der 2. Bundesliga aufeinander. Die Brenzstädter spulten in den ersten 8 Saisonspielen 961,64 Kilometer ab, der HSV hat 937,68 Kilometer auf dem Tacho stehen. In der Einzelwertung findet sich HSV-Allzweckwaffe Moritz Heyer mit 90,56 Kilometern auf Rang 3 wieder, der Heidenheimer Innenverteidiger (!) Patrick Mainka liegt mit 87,61 Kilometern hier auf Platz 10. Den ersten Platz nimmt Philipp Riese von Erzgebirge Aue ein (91,93), Platz 2 belegt Max Besuschkow vom SSV Jahn Regensburg (90,81).