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Spieltags-Fakten

01.04.19

Der Faktencheck zum DFB-Pokal-Viertelfinale in Paderborn

Spannende Wege ins Viertelfinale, eine unschöne Vorgeschichte und ein packendes Duell der Top-Torjäger. HSV.de präsentiert interessante Fakten zum Pokal-Duell mit den Ostwestfalen.

#1 Ausgeglichene Gesamtbilanz

Insgesamt wurden zwischen dem SC Paderborn und dem Hamburger SV erst vier Pflichtspiele ausgetragen. Das letzte Aufeinandertreffen konnten die Rothosen in der Hinrunde der laufenden Zweitliga-Saison mit 1:0 gewinnen. In den beiden Bundesliga-Duellen der Saison 2014/15 gewann jeweils die Auswärtsmannschaft mit 3:0. Der erste Vergleich überhaupt ereignete sich im August 2004 und ging in die deutsche Fußballgeschichte ein: Schiedsrichter Robert Hoyzer sorgte in der 1. Runde des DFB-Pokals mit seinen bewusst herbeigeführten Fehlentscheidungen für eine 2:4-Niederlage der Rothosen, die weitreichende Folgen für viele Beteiligte hatte. 

#2 Der Weg der Gastgeber

Gleich in der ersten Runde des laufenden DFB-Pokal-Wettbewerbs empfing der SC Paderborn den Ligakonkurrenten aus Ingolstadt zum Duell in der Benteler-Arena (Fassungsvermögen: 15.000). Ein 2:1-Sieg sorgte schließlich für den Einzug in die nächste Runde. Die Auslosung ergab ein Auswärtsspiel beim Regionalligisten Chemie Leipzig, das der SCP souverän mit 3:0 gewinnen konnte. Im Achtelfinale gelang dann nach einem 0:1-Rückstand ein 3:1-Auswärtssieg beim MSV Duisburg, der das Viertelfinal-Duell mit dem HSV ermöglichte. 

#3 Der Weg der Rothosen

Der HSV mühte sich in der ersten Runde des DFB-Pokals zu einem 5:3-Auswärtssieg beim TuS Erndtebrück, der in der Oberliga Westfalen um Punkte kämpft. Zwei Spielklassen höher – nämlich in der 3. Liga - ist der SV Wehen Wiesbaden aktiv, den die Schützlinge von Hannes Wolf in der 2. Runde auswärts mit 3:0 schlagen konnten. Im Achtelfinale kam es dann im Volksparkstadion zum Traditionsduell mit dem Bundesligisten aus Nürnberg. Nach 90 Minuten behielt der HSV mit 1:0 die Oberhand und qualifizierte sich damit für das bevorstehende Viertelfinale.

#4 Historische Chance

Der HSV konnte den DFB-Pokal in seiner Vereinsgeschichte bereits dreimal gewinnen: 1963, 1976 und 1987 gelang den Rothosen der Triumph in dem traditionsreichen Wettbewerb. Die letzte Halbfinal-Teilnahme liegt allerdings schon ein Jahrzehnt zurück: Im April 2009 mussten sich die Hamburger dem SV Werder Bremen in der Vorschlussrunde geschlagen geben (2:4 n.E.). Seitdem waren zwei Viertelfinal-Teilnahmen (2013/14 gegen Bayern München (0:5) und 2016/17 gegen Borussia Mönchengladbach (1:2)) gleichbedeutend mit dem besten Abschneiden. 

#5 Lasogga und Hünemeier im Fokus

Insofern beide Akteure in der Startelf stehen, wird es zwischen SCP-Innenverteidiger Uwe Hünemeier und HSV-Sturmtank Pierre-Michel Lasogga sicherlich den einen oder anderen spannenden Zweikampf geben. Der Angreifer der Rothosen ist mit vier Treffern der beste Torschütze im laufenden Wettbewerb – nur Dodi Lukebakio von Fortuna Düsseldorf und Simon Terodde vom 1. FC Köln kommen auf die gleiche Anzahl an Toren. Aber auch Defensivspezialist Hünemeier ist offensiv eine Waffe: Er erzielte in den ersten drei Runden bereits drei Treffer – keiner seiner Teamkollegen kann diesen Wert überbieten. 

#6 Welz an der Pfeife

Tobias Welz aus Wiesbaden wird die Partie zwischen dem SC Paderborn und dem HSV leiten. Der Polizeibeamte ist seit 1999 DFB-Schiedsrichter und hat seit 2010 bereits 96 Spiele in der Bundesliga gepfiffen. Die 18 Spiele mit HSV-Beteiligung liefen aus Sicht der Rothosen allerdings nicht immer optimal: Vier Siegen und sechs Unentschieden stehen acht Niederlagen gegenüber. Ab dem Viertelfinale wird übrigens auch im DFB-Pokal der Videoassistent eingesetzt. Diese Funktion wird Frank Willenborg aus Osnabrück erfüllen. 

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