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Spieltags-Fakten

28.04.21

Der Faktencheck zum Heimspiel gegen den KSC

Drei Mutmacher und zwei beachtenswerte Warnsignale. Der Faktencheck zum HSV-Heimspiel gegen den Karlsruher SC hält einige interessante Informationen bereit.

#1 Makellose Bilanz in Liga 2

48 Erstliga-Duelle wurden zwischen den beiden Traditionsvereinen bis dato ausgetragen, in der 2. Bundesliga stehen erst drei Partien zu Buche – allerdings allesamt mit dem gleichen Ausgang: Der HSV siegte immer! Dem 2:1 im Hinspiel (s.u.) gingen ein 4:2-Auswärtssieg (August 2019) und 2:0-Heimerfolg (Februar 2020) voraus. Insgesamt sind die Rothosen sogar seit fünf Pflichtspielen gegen den KSC ungeschlagen, denn in der Regelation 2015 gab es bekanntlich ein 1:1-Remis und einen 2:1-Sieg nach Verlängerung (Torschützen: Marcelo Diaz und Nicolai Müller). 

#2 Gute Erinnerung

Das macht Mut: Im Hinspiel der laufenden Zweitliga-Saison konnte der HSV einen hart erkämpften 2:1-Auswärtssieg beim Karlsruher SC einfahren. Am 21. Dezember 2020 besorgte Simon Terodde in der 82. Minute den umjubelten Siegtreffer. Zuvor hatte Bakery Jatta die Rothosen früh in Führung gebracht (3.), Philip Hofmann erzielte nach 14 Minuten den Ausgleich. Ob der beste KSC-Torschütze (zehn Tore) morgen Abend im Volksparkstadion mitwirken kann, steht allerdings noch in den Sternen. Der 28-Jährige verletzte sich am vergangenen Montag (26. April) im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue (0:0) am Innenband und musste zur Halbzeit ausgewechselt werden. 

#3 Leader Leistner als Hoffnungsträger

Das war ein bärenstarkes Comeback: Erstmals nach seinem im Januar erlittenen Muskelbündelriss im Oberschenkel konnte Toni Leistner am vergangenen Sonntag (25. April) in Regensburg (1:1) wieder beim HSV mitwirken. Der Innenverteidiger stand direkt in der Startelf und überzeugte auf ganzer Linie. 93 Ballaktionen waren der Spitzenwert in den Reihen der Rothosen, auch die Zweikampfqoute (81 Prozent) blieb unübertroffen. Mutmacher am Rande: Gegen den KSC hat der 30-Jährige in sieben Zweitliga-Spielen nie verloren (fünf Siege, zwei Remis).

#4 Der April als Problem-Monat für beide Teams

Es sind nur zwei Zweitligisten, die im Monat April bis dato kein Ligaspiel gewinnen konnten: Der HSV und der Karlsruher SC. Die Rothosen holten aus vier Spielen im vierten Monat des Jahres nur zwei Punkte (zwei Remis, zwei Niederlagen), der KSC hat ebenso viele Zähler in drei Spielen (zwei Remis, eine Niederlage) eingefahren. Glücklicherweise ist der Monat noch nicht vorbei, so dass der HSV am morgigen Matchday (29. April) die ausbaufähige April-Bilanz aufhübschen kann. 

#5 KSC eine Macht auf fremdem Geläuf 

Sechs Auswärtsspiele haben die morgigen Gäste in diesem Kalenderjahr bisher bestritten. Eine Niederlage musste dabei nicht verkraftet werden. Fünf Siege und ein Remis weist die beeindruckende Bilanz aus. Unter allen 56 Teams im deutschen Profifußball (1. bis 3. Liga) sind die Baden-Württemberger damit das einzige, das im Jahr 2021 noch nicht verloren hat. Das macht sich natürlich auch in der Auswärtstabelle bemerkbar: Dort steht die Elf von Cheftrainer Christian Eichner (38) mit 26 Punkten aus 13 Spielen auf Rang 4. Die Rothosen sollten also gewarnt sein.