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Spieltags-Fakten

21.09.18

Der Faktencheck zum Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg

Die dritte Pflichtspiel-Premiere, ein positiver Trend und die Gefahr von der Bank. Der Faktencheck zum Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg hält einige interessante Informationen bereit. 

#1 Dritte Pflichtspiel-Premiere der Saison

Nach der Begegnung beim SV Sandhausen am 2. Spieltag und dem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim am 5. Spieltag erwartet den Hamburger SV am kommenden Sonntag nun die dritte von insgesamt fünf Pflichtspiel-Premieren in dieser Spielzeit. Gegen den SSV Jahn Regensburg haben die Rothosen noch nie ein Punktspiel bestritten. Lediglich einmal trafen beide Mannschaften in einem Freundschaftsspiel aufeinander. Im August 1951 verlor der HSV mit 1:6 in Regensburg. Es kann also nur besser werden.

#2 Positiver Trend für den HSV

Der HSV hat derzeit einen Lauf. Der 1:0-Erfolg im Nachholspiel bei Dynamo Dresden war für die Rothosen bereits der fünfte Pflichtspielsieg in Folge. Das gab es zuletzt im August und September 2009 unter dem damaligen Coach Bruno Labbadia (fuhr sogar 6 Siege in Serie ein). Im 14. Pflichtspiel unter Christian Titz war es zudem bereits der neunte Sieg (1 Remis, 4 Niederlagen). Der letzte HSV-Trainer, der neun seiner ersten 14 Pflichtspiele gewann, war Martin Jol in der Spielzeit 2008/09 (3 Remis, 2 Niederlagen).

#3 Regensburg noch nicht in der Spur

Nach fünf Spieltagen steht beim SSV Jahn Regensburg lediglich ein Sieg auf dem Konto. Nur in der Abstiegssaison 2012/13 startete der SSV mit drei Punkten und 3:5-Toren in der gleichen Zeit schlechter. Saisonübergreifend gewann Regensburg zudem auswärts nur eines der vergangenen zwölf Pflichtspiele (5 Unentschieden, 6 Niederlagen).

Des Weiteren spielten die Oberpfälzer in keinem der zwölf Auswärtsspiele 2018 zu null, zuletzt gelang dies beim 1:0-Sieg beim SV Darmstadt 98 im Dezember 2017. Aber: Der Jahn gewann 2017/18 beide Auswärtsspiele bei den Bundesliga-Absteigern Ingolstadt (4:2) und Darmstadt (1:0).

#4 Wiedersehen alter Bekannter

Auch in dieser Begegnung treffen wieder mehrere ehemalige Mannschaftskameraden aufeinander. So spielten Christoph Moritz und Marcel Correia in der vergangenen Saison gemeinsam für den 1. FC Kaiserslautern in der zweiten Liga. Auch Benedikt Saller ist kein unbekannter für Moritz. Gemeinsam landeten sie in der Spielzeit 2013/14 mit dem FSV Mainz 05 unter Trainer Thomas Tuchel auf dem siebten Platz in der Bundesliga.

Auch Matti Steinmann und Alexander Nandzik kennen sich aus der Vergangenheit. Während der Saison 2015/16 hatten beide eine gemeinsame Zeit beim Chemnitzer FC. 

#5 Gefahr von der Bank

Wenn die Regensburger am Sonntag im Volksparkstadion antreten, sollten sie nicht nur auf die ersten elf Spieler des HSV achten. Denn: Die letzten vier HSV-Treffer wurden alle durch Einwechselspieler erzielt (3-mal Pierre-Michel Lasogga, einmal Hee-chan Hwang). Kein anderes Zweitligateam erzielte in dieser Saison bisher so viele Joker-Tore.

#6 Gräfe an der Pfeiffe

Manuel Gräfe wird die Zweitliga-Partie zwischen dem HSV und Jahn Regensburg leiten. Der 45-jährige Sportwissenschaftler aus Berlin hat bereits 241 Bundesliga- und 119 Zweitligaspiele gepfiffen. Der HSV bestritt bisher 30 Partien unter seiner Leitung. Die Bilanz: Zehn Siege, acht Unentschieden und zwölf Niederlagen. Zuletzt verloren die Rothosen allerdings unter Gräfes Regie am 18. Spieltag der vergangenen Saison beim FC Augsburg mit 0:1. 


Alle weiteren Informationen zum Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg findet ihr wie immer
unter hsv.de/spieltag