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Pressekonferenz

28.07.22

"Die Jungs wissen, dass das kein Selbstläufer wird"

In der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokal-Erstrundenspiel bei der SpVgg Bayreuth sprach HSV-Trainer Tim Walter unter anderem über die Personalsituation, das Spiel in Bayreuth und den besonderen Geist des Pokalwettbewerbs.  

Nach den ersten beiden Zweitliga-Spieltagen steht für den Hamburger SV am Sonnabend (Anstoß um 15.30 Uhr) mit dem Erstrundenspiel des DFB-Pokals 2022/23 beim Drittligaaufsteiger SpVgg Bayreuth der Auftakt in einen weiteren Wettbewerb an. Einen Wettbewerb, den die Rothosen in der vergangenen Saison mit richtig viel Leben gefüllt haben, zog das Team von Tim Walter doch als einziger Zweitligist bis ins Halbfinale (1:3 gegen den SC Freiburg) ein und bescherte seinen Anhängern gleich mehrere besondere Pokalnächte. Kein Wunder also, dass der HSV-Tross trotz einer langen Anreise mit großer Vorfreude ins 420 Kilometer Luftlinie bzw. gut 570 Autokilometer entfernte Bayreuth reist. In der Stadt der weltberühmten Richard-Wagner-Festspiele bekommen es die Rothosen dabei nominell mit einem Underdog zu tun, der aber wie gemacht ist für Überraschungen in diesem Wettbewerb. Dementsprechend gewarnt zeigte sich Walter am heutigen Donnerstagnachmittag in der Pressekonferenz im Vorfeld des Spiels und sprach dabei unter anderem über ... 

... die Personallage: Stephan Ambrosius hatte gestern schon muskuläre Probleme. Es ist heute nicht besser gewesen, so dass es bei ihm für das Wochenende eher nicht reichen wird. Elijah Krahn und Bakery Jatta sind auf dem Weg der Besserung, aber dort gibt es noch keine Prognosen. Auch Anssi Suhonen macht Fortschritte und Xavier Amaechi hat heute etwas mehr machen können, war in der Lage, ohne Schmerzen zu gehen. Mario Vuskovic wird mit einer Daumenschiene spielen. Er hat voll trainiert. Ihm geht es gut und er ist einsatzfähig. 

... den Wechsel von Robin Meißner: Robin ist ein super Junge, besitzt einen guten Charakter und hat perspektivisch seine fußballerischen Qualitäten. Für uns ist es aber wichtig, dass der Junge seine Spiele macht. Und zwar nochmal mehr Spiele als in der Rückrunde in Rostock. Dort hat er sich körperlich und fußballerisch bereits weiterentwickelt. Es ist unser Ziel, dass er sich in Köln mit mehr Spielen in den Fokus spielen kann. Wir haben für uns und mit ihm zusammen entschieden, dass er dort seine Einsätze sammelt. Da liegt uns der Junge mehr am Herzen als die nominelle Anzahl an Offensivspielern, zumal wir vorn viele Optionen haben: Wir können mit einer falschen Neun agieren oder mit kleinen, schnellen Spielen. Da ist alles möglich.  

... das Spiel in Bayreuth: Wir bereiten jeden Gegner gewissenhaft vor. Ich habe als U21-Trainer des FC Bayern schon gegen die SpVgg Bayreuth gespielt. Ich kenne das Stadion, die Begebenheiten vor Ort. Es ist wichtig, dass die Jungs wissen, dass das kein Selbstläufer wird. Es geht um Fußball. Da ist der Gegner insofern egal, weil man jeden Gegner so nehmen muss, als ob es der schwerste wäre. Für uns ist Bayreuth gerade der schwerste Gegner. Wir wollen dort bestehen und gewinnen. 

... den Spirit des Wettbewerbs: Es ist eine schöne Abwechslung, im Pokal anzutreten. Für den vermeintlichen Underdog ist das immer ein tolles Spiel, um sich in den Vordergrund spielen zu können. Wir haben es in der letzten Saison in diesem Wettbewerb ganz gut gemacht. Wir wollen Spiele gewinnen. 

Die komplette Pressekonferenz zum Pokalspiel in Bayreuth im Video