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Spieltags-Fakten

10.02.17

Fünf Fakten und übrigens… zum Spiel gegen Leipzig

Trends in alle Richtungen, zwei Rückkehrer und ein Treffen unter Freunden. HSV.de präsentiert fünf interessante Fakten zum Auswärtsspiel gegen RB Leipzig.

#1 Für den Trend

Erst am 14. Spieltag kassierte Leipzig mit dem 0:1 in Ingolstadt seine erste Bundesliga-Niederlage. Ein bislang historischer Rekord für einen Aufsteiger. Zuletzt lief es nicht mehr ganz so rund. Die Roten Bullen verloren 3 der letzten 6 Spiele. Zwar gab es zwei der Niederlagen auswärts gegen Bayern und in Dortmund, also gegen zwei Top-Mannschaften, dennoch kann der Trend gerne fortgesetzt werden.

#2 Gegen den Trend

Auf Niederlagen (zuletzt 0: 1 in Dortmund) zeigte Leipzig bislang immer eine Reaktion. Und zwar immer mit einem Sieg. Erst einmal gab RB in zwei aufeinanderfolgenden Bundesliga-Spielen Punkte ab. Am 4. und 5. Spieltag gab es gegen Mönchengladbach (1:1) und in Köln (1:1) der Fall. Das 1:1 gegen den kommenden Pokalgegner der Rothosen war übrigens das einzige Heimspiel überhaupt, in dem Leipzig Punkte abgab. Dieser Trend braucht nicht fortgesetzt werden.

#3 Papas Rückkehr

„Lass das mal den Papa machen“ - Unter diesem Motto feierten die HSV-Fans Kyriakos Papdopoulos nach seinem Siegtreffer gegen Leverkusen. Der Verteidiger traf damit ausgerechnet gegen seinen eigentlichen Arbeitgeber. Und einen Spieltag später kommt es zum Duell mit seinem ersten Leihverein RB Leipzig, für den der griechische Nationalspieler noch in der Hinrunde aktiv war, allerdings nur einmal zum Einsatz kam. Wenn Papdopoulos trifft, ist er ein Glücksbringer: In allen 6 Spielen, in denen er in der Bundeliga traf, gewann seine Mannschaft. In diesem Sinne: Lass das mal den Papa machen!

#4 Adlers Rückkehr

Für Rene Adler ist es ebenfalls eine Rückkehr, zwar nicht zu seinem Ex-Verein, sondern in seine Heimat. Der Torhüter wurde in Leipzig geboren und spielte in der Jugend von 1991 bis 2000 für den VfB Leipzig. Danach verließ er seine Heimatstadt und wechselte zu Leverkusen. Nun darf er das erste Mal in der Bundesliga in Leipzig auf den Rasen auflaufen.

#5 Gisdol trifft Rangnick

Markus Gisdol freut sich auf das Wiedersehen mit Ralf Rangnick. „Ich habe ihm viel zu verdanken und wir haben immer noch ein sehr freundschaftliches Verhältnis", so der Trainer der Rothosen über den Leipziger Sportdirektor. Mit Rangnick arbeitete Gisdol bei 1899 Hoffenheim und Schalke zusammen. Bei der TSG war Gisdol Trainer der zweiten und Rangnick der ersten Mannschaft, bei S04 war Gisdol Co-Trainer von Rangnick. Auch Ralph Hasenhüttl ist das nicht verborgen geblieben. „Markus Gisdol kann nicht ganz leugnen, dass er mal unter Ralf Rangnick gearbeitet hat“, sagte der RB-Coach in Bezug auf die taktische Ausrichtung des HSV.

 

Übrigens…

… steht Markus Gisdol vor seinem 100. Bundesliga-Spiel (31 Siege, 27 Remis und 41 Niederlagen) als Trainer. Nur vier Bundesliga-Trainer weisen zurzeit mehr Erfahrung auf.

… ist RB Leipzig für den HSV der 54. Gegner im Oberhaus – gegen alle vorherigen 53 gab es schon mindestens einen Sieg.

... begleiten den HSV nach Sachsen wieder rund 4.000 Fans. Das gesamte Kontingent war innerhalb von wenigen Stunden vergriffen.

... leitet Schiedsrichter Sascha Stegemann die Partie im Leipziger Stadion. Der Diplom-Verwaltungswirt aus Niederkassel pfiff bislang drei Bundesliga-Begegnungen des HSV. Die Bilanz ist mit zwei Niederlagen und einem Sieg ausbaufähig.