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Trainingslager

15.01.20

"Die Leihe ist für mich ein Fortschritt"

Mit Jordan Beyer hat der HSV einen ambitionierten Rechtsverteidiger bis zum Saisonende ausgeliehen. An seinem zweiten Tag in Lagos sprach der 19-Jährige über seine ersten Eindrücke von der neuen Mannschaft, die Rolle von Dieter Hecking und seine Ziele mit den Rothosen.

Sein Wecker klingelte am gestrigen Dienstagmorgen (14. Januar) bereits zu nachtschlafender Zeit. Nach dem Aufstehen ging es gegen 4 Uhr zum Flughafen in Düsseldorf, um via Flieger den Weg nach Faro anzutreten. Zur Mittagszeit traf er schließlich im "La Cascade" in Lagos ein und lernte seine neuen Teamkollegen beim gemeinsam Essen kennen. Nur wenig später trug Jordan Beyer dann erstmals das HSV-Dress und schritt auf dem Trainingsplatz zur Tat. Genau neuneinhalb Stunden nach dem Abflug aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt bestritt der eingeflogene Neuzugang der Rothosen seine erste Einheit mit der Raute auf der Brust. Es gilt, keine Zeit zu verlieren, schließlich fehlen auf Beyers' angestammter Position mit Jan Gyamerah (Wadenbeinbruch) und Josha Vagnoman (Mittelfußbruch) gleich zwei Optionen langfristig, so dass die Dienste des Rechtsverteidigers sofort gefragt sind.

Dementsprechend angetan war auch HSV-Sportvorstand Jonas Boldt von der geglückten Leihe, die bis Saisonende gilt: "Jordan Beyer war von Beginn an unser Wunschkandidat. Zwischenzeitlich sah es so aus, als wenn sich die Leihe nicht realisieren lassen würde, weil Borussia Mönchengladbach den Spieler zunächst nicht abgeben wollte. Letztendlich ist die Tür aber doch noch aufgegangen." Und eben weil diese Tür sich öffnete, hat der HSV nun in Louis Jordan Beyer, wie er mit vollem Namen heißt, eine neue Nummer 15. Noch ohne die Rückennummer auf dem Trainingsshirt stellte sich der 1,87 Meter große Defensivspezialist in der heutigen Medienrunde den anwesenden Journalisten vor und gab einen Vorgeschmack auf das, was die HSV-Fans vom deutschen U21-Nationalspieler erwarten können.

Im Detail sprach der Außenverteidiger über...

... seinen ersten Tag in Lagos: Ich habe noch nie den Club gewechselt, daher war das alles sehr aufregend für mich. Es war eine coole Erfahrung, die neuen Teamkollegen kennenzulernen und die neue Kleidung zu tragen.

... die Beweggründe für den Wechsel: Die Ausgangsituation in Mönchengladbach war so, dass wir uns mit dem Trainer und Manager zusammengesetzt haben und dann gemeinsam zu der Entscheidung gekommen sind, dass eine Leihe zum HSV die beste Lösung ist, um Spielpraxis zu sammeln. Dementsprechend bin ich den Verantwortlichen der Borussia auch sehr dankbar, dass sie mir bei der Leihe so entgegengekommen sind. Natürlich hat in meinen Überlegungen auch eine Rolle gespielt, dass hier aktuell zwei etatmäßige Rechtsverteidiger verletzt fehlen. Daher sehe ich die Leihe für mich persönlich als Fortschritt, da ich nun größere Chancen habe zu spielen.

... die Rolle von Dieter Hecking bei der Leihe: Das ist natürlich eine besondere Konstellation für mich, da ich mein Bundesliga-Debüt unter diesem Trainer gefeiert habe. Auch Dirk Bremser kenne ich aus Mönchengladbach, so dass es im besten Fall einfacher wird, die Automatismen zu verstehen. Ich weiß, wie das Trainerteam spielen möchte, das wird auf jeden Fall helfen. 

... seine beste Position: Es ist mir im Prinzip egal, ob ich Innen- oder Außenverteidiger spiele. In der Jugend wurde ich eher zum Innenverteidiger ausgebildet, bei den Profis habe ich vor allem als Rechtsverteidiger agiert. Letztendlich werde ich da spielen, wo ich gebraucht werde. 

... seinen Spielstil: Ich würde sagen, dass ich einen ziemlich eigenen Stil habe. Einerseits bin ich ein guter Zweikämpfer, andererseits kann ich aber auch Fußball spielen. Zudem bin ich recht schnell. Das alles muss ich aber erstmal beweisen. Ich bin gerade erst hier angekommen und möchte jetzt mein Bestes geben. 

... seine Ziele mit dem HSV: Wir wollen so viele Spiele wie möglich gewinnen und mindestens unseren Tabellenplatz halten. Der HSV ist ein traditionsreicher Club mit großen Ambitionen, denen wollen wir gerecht werden. Ich habe gelesen, dass zu den Heimspielen in dieser Saison im Schnitt mehr als 47.000 Zuschauer ins Volksparkstadion gekommen sind. Das kann sich absolut sehen lassen.

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