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Stimmen zum Spiel

31.05.20

"Heute war es eine Sache des Willens"

Der Hamburger SV findet in einem umkämpften Heimspiel gegen Wiesbaden die passenden Antworten und geht mit 3:2 als Sieger vom Platz. Die Protagonisten machen dafür vor allen Dingen die eigene Widerstandsfähigkeit verantwortlich. Die Stimmen zum Spiel. 

Es war ein Wechselbad der Gefühle, das die HSV-Profis im Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden durchmachten. Der frühe 0:1-Rückstand wurde zwar binnen einer Viertelstunde in eine 2:1-Führung gedreht, spätestens nach dem 2:2-Ausgleich in der 57. Minute mussten die Schützlinge von Dieter Hecking allerdings eine ganz schwere Phase durchmachen, die von vielen Unsicherheiten geprägt war. In diesen Sequenzen war den Rothosen der missglückte Re-Start (zwei Punkte aus drei Spielen) und vor allem der späte Knock-out in Stuttgart (2:3) deutlich anzumerken. Umso wichtiger, dass die Hanseaten diesen Abschnitt ohne Gegentreffer überstanden und stattdessen in der 76. Minute selbst zuschlugen. David Kinsombi sorgte mit seinem zweiten Treffer des Tages für Erlösung und tütete den erkämpften 3:2-Heimsieg ein, der bei den Protagonisten des Erfolgs ein gemischtes Gefühl hinterließ, das sich aus positiver Sicht jedoch vor allem auf den Einsatzwillen und die Effektivität stützte.

David Kinsombi: Uns war klar, dass es zäh wird gegen Wiesbaden. Dieser Gegner macht es einen nicht einfach. Deshalb freuen wir uns, dass wir die drei Punkte einfahren konnten. Wir haben einen breiten Kader und viele gute Spieler, die auf ihren Einsatz warten. Dieser Sieg gibt uns Mut. Jetzt geht es ums Gewinnen. Zuletzt wurde uns vorgeworfen, dass wir in Schönheit sterben. Heute gewinnen wir das Spiel schmutzig. Am Ende nehmen wir lieber drei Punkte als schönen Fußball zu spielen.  

Julian Pollersbeck: Ich freue mich, dass der Trainer mir das Vertrauen geschenkt - und noch mehr, dass wir alle gemeinsam das Spiel heute gewonnen haben.

Jonas Boldt: Das war ein schweres Stück Arbeit und am Ende ein Erfolg der Moral. Man konnte in mehreren Phasen des Spiels sehen, dass die Niederlage in Stuttgart noch in einigen Köpfen hing. Umso wichtiger war es daher, dass wir uns trotz der zwei Rückschläge wieder zurück ins Spiel gearbeitet und gekämpft haben. Am Ende hat sich unsere Mannschaft diese drei Punkte verdient. 

Dieter Hecking: Wir wussten, dass es heute mit der Enttäuschung der letzten drei Spiele, in denen wir toll gespielt, uns aber nicht belohnt haben, sehr schwer wird. Heute war es eine Sache des Willens. Ich bin heilfroh, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Wir haben nie aufgesteckt, immer an uns geglaubt. Auch in Phasen, in denen es sehr wackelig aussah. Daniel Heuer Fernandes hat eine Saison gespielt, die absolut in Ordnung ist. Er hatte zuletzt drei sehr schwere Spiele für die mentale Belastung eines Torhüters. Deshalb hat er heute einen freien Tag bekommen. Wir haben einen breiten Kader und drei Torhüter, die allesamt auf einem guten Level sind. Für mich ist es keine außergewöhnliche Maßnahme, in einer Englischen Woche auch den Torhüter zu wechseln.  

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