
Verein
12.03.26
HSV-Familie nimmt Abschied von Horst Schnoor
Im Rahmen einer Trauerfeier wurde dem langjährigen Torhüter des Hamburger SV die letzte Ehre erwiesen. Horst Schnoor war am 25. Februar im Alter von 91 Jahren verstorben.
Die HSV-Familie hat am heutigen Donnerstagmittag (12. März) Abschied genommen von Horst Schnoor. Der langjährige Torhüter der Rothosen war am 25. Februar im Alter von 91 Jahren verstorben. Schnoor wurde im Rahmen einer Trauerfeier auf würdige Weise von allen Anwesenden die letzte Ehre erwiesen. Insbesondere die Reden seines Sohnes Oliver und seiner Enkel Ben sowie Ole zeugten von tiefer Verbundenheit zum Vater beziehungsweise Opa. Neben der Familie Schnoor waren zahlreiche HSV-Größen wie Horst Hrubesch, Manfred Kaltz, Rudi Kargus, Helmut Sandmann oder Harry Bähre anwesend.
Schnoor stand zwischen 1952 und 1967 mehr als ein Jahrzehnt lang für den HSV zwischen den Pfosten und absolvierte 507 Pflichtspiele (davon 453 Meisterschafts-, 41 Pokal- und 13 Europapokalspiele) mit der Raute auf der Brust. Kein anderer Schlussmann in der ruhmreichen Geschichte des Clubs kommt auch nur annähernd auf diese Zahl. Von seinem ehemaligen Teamkollegen Uwe Seeler wurde Schnoor einst als „Mann der tausend Hände“ beschrieben.
Der gebürtige Hamburger blieb nach seinem Karriereende dem Fußball im Allgemeinen und seinem HSV im Besonderen eng verbunden. Als eine von vielen HSV-Legenden, die in Norder¬stedt ihr Zuhause fanden, besuchte Schnoor gemeinsam mit alten Weggefährten viele Heimspiele im Volksparkstadion und hielt engen Kontakt zum Club. Am 8. August 2007 wurde er als erster Torwart mit einem Hand- statt Fußabdruck auf dem „Walk of Fame“ des HSV am Uwe-Seeler-Fuß verewigt. Jüngst liefen die Rothosen im Heimspiel gegen RB Leipzig zum Gedenken an Schnoor mit Trauerflor auf.
Ruhe in Frieden, Nummer 1!
