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HSV-Frauen

20.04.26

HSV-Frauen zurück aus der Länderspielpause

Drei Wochen ist das letzte Pflichtspiel der Rothosen inzwischen her. Am heutigen Montag kamen die HSV-Frauen nach der Länderspielpause erstmals wieder vollständig zum Teamtraining zusammen.

Zwölf Spielerinnen waren zuletzt im Einsatz für ihre Nationalteams – und das mit einigen Achtungserfolgen.

Allen voran erreichten die Österreicherinnen um HSV-Stürmerin Melanie Brunnthaler ein historisches Ergebnis gegen die DFB-Frauen. Im neunten Duell beider Teams holte die ÖFB-Elf erstmals einen Punkt gegen die deutsche Nationalmannschaft. Brunnthaler stand beim Spiel in Ried bis zur 68. Minute auf dem Platz.

Auch der türkischen Nationalmannschaft gelang am vergangenen Sonnabend ein überraschendes Remis: Gegen die Schweiz erkämpfte sich die Elf um Vildan Kardesler ein 1:1. Kardesler wurde in der 74. Minute eingewechselt.

Im Rückspiel gegen Andorra feierten die Aserbaidschanerinnen um Nigar Mirzaliyeva bereits ihren zweiten souveränen Sieg. Nach dem 3:1 im Hinspiel gewann das Team am Sonnabend klar mit 2:0 und bleibt mit neun Punkten aus vier Spielen dicht hinter Gruppenprimus Ungarn (10 Punkte) und haben weiterhin die Chance auf die Teilnahme an der Weltmeisterschaft.

Maria Mikolajova musste hingegen auch im zweiten Qualifikationsspiel eine Niederlage hinnehmen. Nach der 2:4-Pleite gegen Finnland unterlagen die Slowakinnen auch Portugal mit 1:2.

Erfolgreicher verlief die Länderspielphase für die deutschen Nachwuchsteams: Sowohl die U23 mit Svea Stoldt und Paulina Bartz als auch die U19 mit Leni Eggert, Jonna Wrede und Lotta Wrede (die verletzungsbedingt vorzeitig abreisen musste) blieben ohne Punktverlust.

Für die U19-Auswahl bedeuteten die drei Siege gegen Irland, die Slowakei und Frankreich die Qualifikation für die Europameisterschaft in Bosnien-Herzegowina in diesem Jahr. Almudena Sierra, die im entscheidenden Qualifikationsspiel auf die deutsche Auswahl traf, verpasste die Teilnahme am Turnier hingegen nur knapp.