
HSV-Frauen
07.04.26
HSV-Frauen: Zwölf Rothosen auf Länderspielreise
Während die Bundesliga bis Ende April pausiert, sind gleich ein Dutzend Rothosen mit ihren Nationalmannschaften im Einsatz.
Mit Melanie Brunnthaler (Österreich), Maria Mikolajova (Slowakei), Gloria Sliskovic (Bosnien-Herzegowina), Vildan Kardesler (Türkei) und Nigar Mirzaliyeva (Aserbaidschan) stehen fünf HSVerinnen im Aufgebot ihrer A-Nationalteams. Zudem wurden mit Paulina Bartz und Svea Stoldt (beide U23) sowie Lotta Wrede, Jonna Wrede und Leni Eggert (U19) gleich fünf Spielerinnen für die Nachwuchsauswahlen des DFB nominiert. Magou Doucoure (U23) und Almudena Sierra (U19) sind mit französischen Nationalteams unterwegs.
HSVerinnen haben WM-Teilnahme im Blick
Für Brunnthaler geht es in den WM-Qualifikationsspielen gegen Deutschland um wichtige Punkte. Nach zwei Partien ist die ÖFB-Auswahl in ihrer Gruppe noch ohne Zähler. Nach Rücksprache zwischen Verein und Verband wird Sophie Hillebrand hingegen nicht zur Nationalmannschaft reisen: Die 24-Jährige fehlte zuletzt angeschlagen und nutzt die Pause zur Regeneration. Torhüterin Larissa Haidner wurde zudem auf Abruf nominiert.
Auch für Maria Mikolajova steht die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 in Deutschland im Fokus. Die Kapitänin und dreimalige Fußballerin des Jahres trifft mit der Slowakei auf Finnland (14. April) und Portugal (18. April).
Gloria Sliskovic hat mit Bosnien-Herzegowina ebenfalls beste Chancen auf das WM-Ticket. Nach zwei Siegen zum Auftakt führen die Bosnierinnen ihre Gruppe in Liga C mit sechs Punkten an und treffen nun auf Litauen (14. April) und Liechtenstein (18. April).
Nigar Mirzaliyeva misst sich im Rahmen der Qualifikation gleich zweimal mit Andorra (14./18. April). Die Auswahl aus Aserbaidschan liegt aktuell auf einem aussichtsreichen zweiten Platz in ihrer Gruppe.
Ähnlich gestaltet sich die Situation für die Türkei und Vildan Kardesler. Nach ihrer ersten Nominierung in der vergangenen Abstellungsperiode hofft die 27-Jährige in den Spielen gegen die Schweiz (14./18. April) auf ihre ersten Einsatzminuten im Nationaltrikot.
Nachwuchsteams auf EM-Kurs
Für die deutsche U19-Auswahl um Lotta Wrede geht es im April um die Teilnahme an der Europameisterschaft in Bosnien-Herzegowina. Das Team von Melanie Behringer trifft in der zweiten Qualifikationsrunde auf Irland (10. April) und die Slowakei (13. April). Im abschließenden Spiel kommt es zum direkten Duell mit Almudena Sierra und Frankreich (16. April). Für Jonna Wrede ist es die erste Nominierung nach ihrem Kreuzbandriss im Februar letzten Jahres.
Paulina Bartz und Svea Stoldt treten mit der deutschen U23-Auswahl am 12. April in Spanien gegen Belgien an. Abhängig vom Spielausgang folgt am 16. April eine weitere Partie gegen Italien oder Portugal. Neben Bartz und Stoldt wurde auch Annaleen Böhler auf Abruf nominiert.
Ebenfalls mit der U23 unterwegs ist Magou Doucoure, die für das französische Aufgebot nominert wurde. Die Französinnen treffen im spanischen Murcia auf Schottland (12. April) und die USA oder Dänemark (16. April).
