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Verein

01.04.20

HSV schließt Betriebsvereinbarung zur Kurzarbeit

Mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HSV Fußball AG befinden sich ab heute in Kurzarbeit. Finanzvorstand Frank Wettstein: „Höchste Priorität für uns hat der langfristige Erhalt aller Arbeitsplätze unserer Stammbelegschaft.“

Die HSV Fußball AG hat zum heutigen Monatsbeginn eine Betriebsvereinbarung zur Kurzarbeit geschlossen. Der Vorstand und der Betriebsrat hatten sich dazu frühzeitig ausgetauscht, die Vereinbarung in enger Abstimmung gemeinsam erarbeitet und zu Wochenbeginn finalisiert und unterschrieben.

Für die Mitarbeiterschaft des HSV bedeutet das: Ab heute befinden sich mehr als 100 Beschäftigte in Kurzarbeit. Dabei wird in zwei Gruppen unterschieden: Gruppe 1, deren Arbeitszeit auf 0% reduziert wird (u.a. Fanshopmitarbeiter), und Gruppe 2, deren Arbeitszeit aufgrund des stark eingeschränkten Geschäftsbetriebs auf 50% reduziert wird. Die HSV Fußball AG stockt das staatlich festgelegte Kurzarbeitergeld deutlich auf. „Bei allen Überlegungen und Planungen steht für uns immer auch die Sozialverträglichkeit im Mittelpunkt“, so Wettstein. Der Betriebsratsvorsitzende Dirk Mansen sagt: „Wir haben nun eine aus unserer Sicht sehr gute, soziale Lösung für alle betroffenen Beschäftigen, bei der auch ein Mindestlohn, der über dem gesetzlichen liegt, berücksichtigt wurde.“ Das heißt: Mitarbeiter der untersten Lohnstufe müssen gar keine Gehaltseinbußen hinnehmen. Die Betriebsvereinbarung gilt bis zum 31. Mai.

Die Profis und Trainer des HSV hatten sich schon zu Beginn der spiel- und teamtrainingsfreien Zeit an den Vorstand gerichtet und eindeutig signalisiert, dass sie zum Erhalt von Arbeitsplätzen und zur Sicherung der Clubexistenz zu Gehaltsreduktionen bereit wären. „Wir freuen uns sehr über diese Haltung und die sofortige Sensibilität für unsere Gesamtorganisation. Wir haben uns darauf verständigt, dass wir in detailliertere Gespräche treten werden, sobald noch etwas absehbarer ist, wann, wie und ob die aktuelle Saison beendet werden kann, was wir alle hoffen“, sagt Sportvorstand Jonas Boldt.

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