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Verein

24.04.19

HSV und Kühne treffen neue Vereinbarung

Die Rothosen spielen auch in Zukunft im Volksparkstadion. HSV e.V. und Klaus-Michael Kühne bekräftigen gemeinsame Zielsetzung. Bernd Hoffmann: "Wir haben einen weiteren wichtigen Schritt gemacht, um den HSV für die Zukunft aufzustellen."

Der HSV und Klaus-Michael Kühne setzen ihren gemeinsamen Weg mit einer neuen Vereinbarung fort. Darauf verständigte sich die Clubführung mit dem Gesellschafter. "Wir freuen uns, dass Herr Kühne dem HSV weiterhin so treu zur Seite stehen wird und unserem Verein sowie den Fans den beliebten Stadionnamen erhält", sagt der Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann. Kühne verlängert das Stadionnamensrecht um ein weiteres Jahr und erhält damit auch den Namen "Volksparkstadion". Im Rahmen der Vereinbarung wurden außerdem bestehende Darlehensvereinbarungen mit dem Unternehmer angepasst und mit einer Einmalzahlung final erledigt. Über weitere Inhalte vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

Auch Vereinspräsident Marcell Jansen zeigt sich mit den neuen Absprachen sehr zufrieden. "Die Gespräche waren stets von der gemeinsamen Motivation geprägt, ein Ergebnis im Sinne der Raute zu erzielen. Ich bin froh, dass wir weitere erfolgsfördernde Rahmenbedingungen mit diesem Schulterschluss schaffen", sagt er. Markus Frömming soll bei der nächsten Hauptversammlung als Vertreter des zweitgrößten HSV-Gesellschafters in den Aufsichtsrat gewählt werden. "Ich freue mich sehr darüber, weil wir damit weitere wertvolle Kompetenzen in unser Kontrollgremium bekommen werden", so Jansen. Frömming wurde vom Beirat bereits als Kandidat für einen Aufsichtsratsposten bestätigt.

Klaus-Michael Kühne bewertet die Ergebnisse der jüngsten Treffen ebenfalls positiv: "Auch wenn dem HSV schon seit vielen Jahren der sportliche Erfolg versagt blieb, möchte ich unverändert Beiträge leisten, um die finanziellen Voraussetzungen für die Rückkehr in die 1. Bundesliga zu schaffen. Mein Wunsch ist es, dass der HSV eines Tages wieder Anwärter auf einen Spitzenplatz in der Ligatabelle sein sollte. Die Bedeutung Hamburgs als Wirtschafts-, Kultur- und Sportmetropole rechtfertigt das Engagement für ihren größten Fußballclub. Ich freue mich auf die enge Zusammenarbeit mit dem HSV e.V. und der Fußball AG. Wir hatten zuletzt gute Gespräche als Voraussetzung für ein vertrauensvolles Miteinander."

Die zuletzt öffentlich diskutierte Möglichkeit einer weiteren Anteilsveräußerung der HSV Fußball AG bleibt – das bekräftigten alle Parteien - weiteren Untersuchungen und Gesprächen sowie der Zustimmung aller Beteiligten inklusive der Mitgliederversammlung des e.V. vorbehalten.

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