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16.02.26
HSV und Plan International verankern Kinderrechte im Volksparkstadion
Gemeinsam mit der Kinderrechtsorganisation Plan International setzt der HSV ein starkes und dauerhaftes Signal für Kinderschutz. Im Rahmen eines kreativen Workshops gestalteten 24 Kinder ein buntes Kunstwerk zum Thema Kinderrechte, das nun fest und sichtbar im Volkspark verankert ist. Die offizielle Enthüllung erfolgte am Sonnabend rund um das Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin.
Das Volksparkstadion soll laut, bunt und kreativ sein. Vor allem aber ein sicherer Ort für alle und besonders für die Jüngsten unter uns. Vor diesem Hintergrund ließ der HSV am 10. Dezember des vergangenen Jahres einen Workshop durchführen, der von der Hamburger Kinderrechtsorganisation fachlich konzipiert und umgesetzt wurde. Insgesamt 24 Kinder, darunter zwölf Mitglieder des HSV Kids Club und zwölf Kinder aus einer Einrichtung für Geflüchtete, kamen zusammen, um sich kreativ mit einem ernsten und wichtigen Thema auseinanderzusetzen: „Kinder haben Rechte“.

Neben einem inhaltlichen Workshop zu der Thematik ging es für die Teilnehmer an den Stift und die Sprühdose, um ihre Rechte auch künstlerisch und kreativ sichtbar zu machen. Schnell wurde klar, dass Kunst und Fußball auch Sprachbarrieren durchbrechen und Menschen zusammenbringen können. Mit viel Farbe, Energie und einer unglaublichen Dynamik wurde das Werk schließlich finalisiert. Das Ergebnis ist ein lautstarkes Statement der Jüngsten, das nun sichtbar im Stadion die Fans, Besucher und den Verein selbst daran erinnert, den Kinderschutz aktiv zu leben und sich für die Rechte von Kindern einzusetzen.
HSV-Vorstand Eric Huwer ordnet die Bedeutung ein: „Der Volkspark von morgen soll ein Ort sein, der sicher für alle ist. Kinderschutz und die Stärkung von Kinderrechten sind daher kein zeitlich begrenztes Projekt, sondern soll fest in unserer DNA und Vereinskultur verankert sein. Wir investieren bewusst Ressourcen in die Zukunft, um ein sicherer Ort für Kinder, Jugendliche und alle Menschen zu sein.“

Zum Heimspiel am Sonnabend gegen Union Berlin wurde der Kreis geschlossen. Alle beteiligten Kinder wurden ins Stadion eingeladen, um ihr gemeinsames Werk erstmals in voller Größe zu betrachten. Begleitet wurde das „Reveal“ neben Eric Huwer auch von Frank Thomsen (Vorstand Plan International; Foto Mitte), Claudia Meyerhöfer (Abteilungsleitung deutsche und innereuropäische Programmarbeit bei Plan International; 2.v.l.), Henrik Köncke (Präsident HSV e.V.; links) und Cornelius Göbel (Direktor Fans, Kultur & Nachhaltigkeit beim HSV; rechts) .
„Wir von Plan International setzen uns dafür ein, dass Kinder sicher aufwachsen, sich körperlich und seelisch gesund entwickeln können und in ihrer Gesellschaftlichen gehört und beteiligt werden. Das tun wir weltweit und auch hier in Deutschland. Wir freuen uns über das sichtbare Zeichen, das die Kinder gesetzt haben und über die engagierte Zusammenarbeit mit dem HSV“, erklärt Claudia Meyerhöfer.
Für Henrik Köncke ist der Bezug zum Sport dabei essenziell: „Ein sicherer Hafen ist das Fundament für jeden sportlichen Erfolg. Wir wollen, dass jedes Kind beim HSV lernt: Meine Grenzen werden respektiert und ich habe Rechte. Das macht Kinder nicht nur zu besseren Sportlern, sondern zu starken Persönlichkeiten.“
Das Graffiti im Stadion ist dabei erst der Anfang einer Reihe von Aktionen, die Kinderrechte und Kinderschutz im Umfeld des Vereins weiter stärken sollen.
