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Nationalmannschaft

07.06.21

Josha Vagnoman holt EM-Titel mit der U21

Der 20-jährige HSV-Profi triumphierte mit der deutschen Elf, die im Finale Portugal mit 1:0 schlug.  

Großer Erfolg für die deutsche U21-Nationalmannschaft und HSV-Profi Josha Vagnoman. Das Team von DFB-Trainer Stefan Kuntz holte am Sonntagabend (6. Juni) im slowenischen Ljubljana den Europameistertitel. Im Finale bezwangen die deutschen Nachwuchsadler Portugal mit 1:0 (0:0). Matchwinner in einer kämpferischen Elf war Lukas Nmecha vom RSC Anderlecht, der in der 49. Minute den Siegtreffer erzielte. 

Josha Vagnoman kam im Finale zwar nicht zum Einsatz, feierte aber nach dem Schlusspfiff mit allen anderen Kaderspielern sowie dem restlichen Team überschwänglich den dritten EM-Titel nach 2009 und 2017. Im Viertelfinale gegen Dänemark stand der Rechtsverteidiger des HSV noch genauso über 90 Minuten auf dem Platz wie in sämtlichen Vorrundenspielen, die Ende März ausgetragen wurden. Zu diesem Zeitpunkt hatte auch Stephan Ambrosius noch seinen Platz im deutschen Kader, den er leider aufgrund seines Kreuzbandrisses aufgeben musste. Aber auch er hat damit seinen Anteil an diesem tollen Triumph, über den HSV.de am Montag (7. Juni) kurz mit Josha sprach.

HSV.de: Josha, herzliche Glückwünsche zum Gewinn des Europameister-Titels von allen HSV-Kollegen! Wie habt ihr diesen besonderen Abend und die Nacht von Sonntag auf Montag verbracht?
Josha Vagnoman: Wir haben diesen Erfolg mit unseren Familien und dem gesamten Team schon schon recht ausgiebig gefeiert. Sagen wir es so: Wir hatten auf jeden Fall eine gute Zeit zusammen. Und die haben wir auch heute immer noch.

Auch wenn die Eindrücke des Endspiels noch frisch sind: War es aus deiner Sicht ein verdienter Erfolg und Titelgewinn eurer Mannschaft?
Das Finale gegen Portugal war wirklich kein leichtes Spiel, aber wir haben es mit einer sehr guten Leistung geschafft, die Partie zu gewinnen. Und auch in den Spielen zuvor haben wir sehr souveräne Leistungen abgeliefert, insofern finde ich schon, dass wir der absolut verdiente Europameister sind.

Wie sehr hat es dich geschmerzt, nach deinen vielen Einsätzen als Stammspieler bis einschließlich Viertelfinale in den letzten beiden Partien nicht zum Einsatz gekommen zu sein?
Natürlich ist es schade, dass ich aufgrund der muskulären Probleme im Oberschenkel zwischenzeitlich nicht spielen konnte und so auch im Endspiel nicht zum Einsatz gekommen bin, da wir dort kein Risiko eingegangen sind. Aber umso glücklicher bin ich, dass die Mannschaft es auch ohne mich geschafft hat, diese Partie zu gewinnen und den Titel zu holen. 

Welchen Stellenwert nimmt dieser Titel für dich persönlich ein? Ist es der größte Moment deiner noch jungen Laufbahn?
Ja, das würde ich so sehen. Ich bin extrem glücklich, dass wir es geschafft haben und ich denke, dass wir stolz auf uns sein dürfen. Nachdem die Liga für mich und den HSV ja unglücklich zu Ende gegangen ist, war dies für mich persönlich jetzt natürlich ein optimaler Saisonabschluss, den ich wirklich genieße. Ich freue mich aber auch jetzt schon wieder darauf, bald wieder in Hamburg zu sein. 

 

Foto: Thomas Böcker