
Spieltags-Fakten
19.02.26
#M05HSV: Der Faktencheck zum Auswärtsspiel in Mainz
Formstarke Hamburger sind zu Gast bei heimstarken Mainzern. Zudem treffen Konterkönige auf Standardspezialisten und beide Teams haben mit Aluminiumpech zu kämpfen.
#1 In der Bundesliga-Bilanz knapp vorn
Der Hamburger SV und der 1. FSV Mainz 05 treffen am Freitagabend (ab 20.15 Uhr live im HSVnetradio) zum 26. Mal in einem Bundesliga-Spiel aufeinander. Die Gesamtbilanz aus Sicht der Hamburger liest sich dabei knapp positiv: neun Siege bei acht Remis und acht Niederlagen. Dass dies der Fall ist, liegt am letzten Vergleich: Das Hinrundenduell am 6. Spieltag (5. Oktober 2025) endete mit einem torreichen 4:0-Heimsieg für die Rothosen, bei dem Flügelspieler Rayan Philippe (Foto) doppelt traf.
#2 Formstarke Hamburger treffen auf heimstarke Mainzer
Der Hamburger SV befindet sich derzeit in bestechender Form: So sind die Rothosen seit fünf Bundesliga-Spielen ungeschlagen und gewannen zuletzt erstmals in dieser Saison zwei Partien in Serie (2:0 in Heidenheim, 3:2 gegen Union Berlin). Gemeinsam mit Borussia Dortmund sind die Hamburger damit das einzige Team, das in der Rückrunde noch ohne Niederlage ist. Am Freitagabend treffen die formstarken Hamburger nun auf heimstarke Gegner: Denn der 1. FSV Mainz 05 ist seit vier Spielen (drei Siege, ein Remis) vor eigenem Publikum ungeschlagen. Vor ihrer jüngsten 0:4-Niederlage bei Borussia Dortmund gewannen die Nullfünfer zudem drei Bundesliga-Spiele in Serie. Ein Kunststück, das nun auch der HSV vollbringen kann. Zuletzt gelangen drei Dreier in Folge vor 15 Jahren – damals unter Trainer Armin Veh und mit namhaften Akteuren wie Ruud van Nistelrooy und Zé Roberto.
#3 Konterkönige vs. Standardspezialisten
Mit neun Treffern nach Tempogegenstößen ist der Hamburger SV gemeinsam mit dem FC Bayern das konterstärkste Team der Bundesliga. Die blitzschnellen Umschaltaktionen gehören damit zu den größten Stärken im Team der Polzin-Elf. Mainz setzt hingegen kaum auf dieses Element, traf seinerseits nur dreimal per Konter (ligaweit Rang 16). Die Mainzer haben ihrerseits Stärken bei Standardsituationen und erzielten bereits zwölf Treffer nach ruhenden Bällen (Rang 4), davon sieben per Strafstoß.
#4 Die Sache mit dem Kopf und der Vuskovic-Sperre
Mainz 05 gilt als besonders anfällig bei hohen Bällen: So resultierten neun der bislang elf Gegentore im Jahr 2026 per Kopfball. Umso erleichterter dürfte die Mainzer Defensive über den Ausfall von HSV-Abwehrchef Luka Vuskovic sein, der an zwei der drei erzielten HSV-Kopfballtore beteiligt war. Der Kroate fehlt den Rothosen im Auswärtsspiel gelbgesperrt. Dabei gilt es aus HSV-Sicht nicht nur seine Torgefahr (4 Saisontore), sondern auch seine defensiven Stärken in der Luft zu kompensieren. Die Hamburger haben nämlich ihrerseits in dieser Saison erst zwei Kopfball-Gegentore (ligaweit Rang 3) kassiert. Ein Garant hierfür ist Vuskovic, der ligaweit die meisten Luftzweikämpfe gewinnt (74 Prozent).
#5 Beide Teams oft im Alu-Pech
In der laufenden Saison sind beide Teams regelmäßig von Alu-Pech verfolgt – zusammengerechnet trafen der HSV und Mainz bereits 20-mal den Pfosten oder die Latte. Der HSV kommt bislang auf neun Aluminiumtreffer und rangiert damit ligaweit auf Platz 5. Die Mainzer wurden hingegen schon elfmal vom Aluminium gestoppt und belegen in dieser Statistik Platz 3. Angeführt wird die Tabelle von RB Leipzig mit satten 14 Rahmentreffern.
