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Team

07.04.22

Maximilian Rohr: Tage wie diese

Der 26-jährige Allrounder feierte gegen Erzgebirge Aue sein Startelf-Comeback nach langer Leidenszeit und überzeugte in der inzwischen gewohnten Rolle im zentralen Mittelfeld.

Die vergangenen Tage hätten für Maximilian Rohr wahrlich schlechter laufen können: Vor einer Woche (30. März) verlängerte der Defensiv-Allrounder seinen Vertrag beim HSV um zwei weitere Jahre, am Dienstagabend (5. April) feierte er dann im Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue (4:0) sein Startelf-Comeback nach langer Leidenszeit und zeigte eine sehr abgeklärte Leistung, die mit Blick auf die zurückliegenden Monate keinesfalls selbstverständlich war.

Rückblick: Im vergangenen Sommer verdiente sich der 1,93 Meter große Allrounder seinen festen Platz im Profikader und stand in den ersten sechs Pflichtspielen immer auf dem Platz, ehe er sich im Training eine komplexe Muskelverletzung im Oberschenkel zuzog. Ein monatelanger Ausfall und eine langwierige Reha waren die Folge, erst beim Auswärtsspiel in Düsseldorf (19. März, 1:1) konnte der gebürtige Baden-Württemberger sein Comeback feiern. Auch im Heimspiel gegen den SC Paderborn (2. April, 1:2) kam Rohr von der Bank, am Dienstagabend durfte er dann erstmals seit dem 22. August 2021 (2:2 gegen Darmstadt 98) wieder in der Anfangself ran.

226 Tage liegen zwischen diesen beiden Einsätzen, die gezeigte Performance ließ die lange Pause aber endgültig in den Hintergrund rücken. Auf der Achter-Position (O-Ton Tim Walter: „Dort ist er sehr gut aufgehoben, weil er sehr präsent, ballsicher und dribbelstark ist.“) brachte der technisch versierte Rechtsfuß seine Stärken immer wieder gewinnbringend für das Team ein, gewann 66,4 Prozent seiner Zweikämpfe und lieferte in der gegnerischen Hälfte, also in den besonders engen Räumen, 80 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler. Nach 65 Minuten war der Arbeitstag des 26-Jährigen schließlich beendet – sein Lächeln beim Abklatschen an der Auswechselbank fasste die vergangenen Tage perfekt zusammen.